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AUSBILDUNG: Elternabend: Botschafter werben neu für Lehre

Bei einem schweizweit einzigartigen Projekt sollen in Luzern Berufsbotschafter in der Schule für die Lehre werben. Hauptadressat sind dabei die Eltern.
Nicht nur an Fachmessen (hier im Bild eine Berufsmesse in Martigny), sondern auch durch Berufsbotschafter an Elternabenden sollen im Kanton Luzern Lehrstellen beworben werden. (Bild: Keystone/Maxime Schmid)

Nicht nur an Fachmessen (hier im Bild eine Berufsmesse in Martigny), sondern auch durch Berufsbotschafter an Elternabenden sollen im Kanton Luzern Lehrstellen beworben werden. (Bild: Keystone/Maxime Schmid)

red. Eltern, die demnächst an den Elternabend ihres Kindes gehen, könnten ab November einige Personen mehr als üblich antreffen. Eine Idee der Dienststelle für Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern hat 50 Fachleute aus der Luzerner Wirtschaft, der Berufsbildung und aus dem HR-Bereich angelockt. Sie sollen als fachkundige Berufsbotschafter dafür sorgen, dass bestehende Vorurteile gegenüber der Berufslehre bei Kindern, aber vor allem auch bei Eltern abgebaut werden. «Die Eltern haben einen wesentlichen Einfluss auf die Berufswahl der Kinder», sagt Christof Spöring, Leiter der kantonalen Dienststelle. Einer der Botschafter ist Enrique Núnez, Leiter Berufsbildung bei der CKW Conex. «Seitdem die Eltern selber jung waren und vor der Berufswahl standen, hat sich im Bildungswesen sehr viel verändert», erklärt er. «Ich spüre, dass viele Eltern gegenüber einer Lehre skeptisch sind.» Oft würden die Eltern den Kindern einfach die Ausbildung empfehlen, welche sie selber absolviert haben.

Anzahl Gymnasiasten steigt

Schweizweit absolvieren rund zwei Drittel der Jugendlichen eine Berufslehre. Doch der Anteil der Schüler im Gymnasium steigt. Im Kanton Luzern ist die Zahl heute so hoch wie noch nie. 18,9 Prozent der Luzerner 6.-Klässler wechselten diesen Herbst (Schuljahr 2015/2016) an die Kanti, für das Schuljahr 2007/2008 waren es erst 16,9 Prozent. Den Verantwortlichen des Projektes gehe es aber nicht darum, die akademische Ausbildung gegen die Berufslehre auszuspielen.

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