BANKGEHEIMNIS: Zahl der Selbstanzeigen steigt in der Schweiz an

Reue ohne Ende. Die jüngsten Zahlen deuten auf einen erneuten Anstieg der Selbstanzeigen in der Schweiz hin.

Drucken
Teilen
Noch schnell sauberen Tisch machen, bevor das Bankgeheimnis definitiv fällt. Der Weg zur Selbstanzeige wird für immer mehr Schweizer zur Option. (Bild: Keystone/Martin Rütschi)

Noch schnell sauberen Tisch machen, bevor das Bankgeheimnis definitiv fällt. Der Weg zur Selbstanzeige wird für immer mehr Schweizer zur Option. (Bild: Keystone/Martin Rütschi)

red. Seit 2010 können Schweizer reinen Tisch. Seit vier Jahren bietet der Bund die Möglichkeit einer straflosen Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung an. Und davon machen immer mehr Schweizer Gebrauch. Im Kanton Bern deuten die jüngsten Zahlen auf einen Rekord hin. «In den ersten vier Monaten sind wir schon bei mehr als der Hälfte der Selbstanzeigen des gesamten letzten Jahres», sagt Yvonne von Kauffungen von der Steuerverwaltung. Im Kanton Schwyz rechnet man, dass sich die Zahl der reuigen Schweizer auf dem Vorjahr bewegen wird – und 2013 war ein Rekordjahr.

Thema gewinnt an Bedeutung

Bern und Schwyz sind keine Ausnahme. Auch in den meisten anderen Kantonen kam es in den vergangenen Jahren zu deutlich mehr Selbstanzeigen.

Der Zuger Jurist und Steuerexperte Reto Giger geht davon aus, dass dies erst der Anfang sein wird. «Aufgrund der jüngsten Entwicklung wird das Thema für in der Schweiz tätige Privatpersonen und Firmen an Bedeutung gewinnen», sagt er.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.