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BEATLEMANIA: Über 200 begleiten Toni Vescoli nach Liverpool

Bereits zum vierten Mal tritt der «Swiss Beatle» mit seinen Les Sauterelles in ihrem 55-Jahr-Jubiläum bei der «Beatles Week» in Liverpool auf.
Ronald P. Poschung
Früher flogen Les Sauterelles nach Manchester und fuhren mit dem Bus nach Liverpool. (Bild: PD)

Früher flogen Les Sauterelles nach Manchester und fuhren mit dem Bus nach Liverpool. (Bild: PD)

Ronald P. Poschung

Was einst im kleinen Rahmen unter Freunden und Familienmitgliedern begann, hat sich inzwischen zu einem grossen Happening verwandelt.

Booking Manager Urs Schweizer stellte von Beginn weg die Weichen für einen reibungslosen Ablauf für die «Swiss Beatles», Les Sauterelles, und ihre Fangemeinde: «Im ersten Jahr 2009 reisten über 70 Personen mit. Damals flogen wir nach Manchester und von dort mit dem Bus nach Liverpool. 2012, beim 50-Jahr-Jubiläum der Sauterelles, kamen 100 Fans mit; und 2015 hatten wir schon 125 Leute an Bord. Für die Beatle Week vom 23. bis 29. August 2017 haben sich 210 Leute angemeldet. Die Gesellschaft fliegt diesmal direkt zum John Lennon Airport bei Liverpool.» Neben den Sauterelles tritt zudem der Tessiner Musiker Marco Zappa mit Band auf.

Exklusiver Empfang beim Bürgermeister

Auf die Sauterelles und die 210 Fans wartet ein anstrengendes Musik- und Showprogramm. Der Auftakt ist am 25. August 2017 kurz vor Mitternacht in der Wave-Bar im Hotel Adelphi, wo alle Bands und Interpreten logieren. Am Samstag, 26. August 2017, um 14.30 Uhr steht der zweite Gig der Sauterelles am St. Peters Garden Fete auf dem Programm. Hier in St. Peters ­haben sich vor 60 Jahren John Lennon und Paul McCartney erstmals getroffen.

Exklusiv für die Sauterelles und ihre mitgereisten Fans ist am Samstag der Empfang beim Bürgermeister von Liverpool, Lord Major Malcolm Kennedy. Booking Manager Urs Schweizer: «Dies ist eine hochoffizielle Zeremonie, die viel Freude machen wird, denn wir werden die einzige Gruppe sein, die das Privileg eines Empfanges bei Malcolm Kennedy haben wird. Unvergesslich für die Band und Gäste ist ­sicher die Gelegenheit, dass sie auf dem schmuckvollen Balkon des Stadthauses – zusammen mit dem Bürgermeister – Erinnerungsfotos machen dürfen.»

Bereits die Beatles wurden 1965 dort, anlässlich der Premiere zu «A Hard Days Night», bejubelt und fotografiert. Ein nobler und exklusiver Ort steht am Sonntagabend mit dem dritten Gig der Sauterelles im Adelphi-Ballroom an. Diese Bühne ist nur ganz wenigen Bands vorbehalten. «Uns Veranstaltern wäre es sowieso am liebsten, wenn die Sauterelles jedes Jahr zu den Beatle Weeks kommen würden», erklärt ein OK-Mitglied.

Neue Generation muss begeistert werden

Top-Gigs erleben die Gäste mit The Overtures, Two of us, Cavern Club Beatles, die Hausband vom Cavern Club, sowie mit den Original Quarrymen, wo einst John Lennon spielte und am 6. Juli 1957 erstmals Paul McCartney traf. Nach 30 Jahren sei die Zeit reif für ein neues Konzept der Beatle Weeks. Die Gefahr ist gross, dass sich das Programm in der bisherigen Form zu Tode spielt. Urs Schweizer dazu: «Die Beatle Week 2017 ist der letzte Event in der bisher bekannten Art und Weise. Das Organisationskomitee rund um Director of Cavern City Tours, Julia Baird, die Halbschwester von John Lennon, kämpft nämlich gegen «irdische Probleme»: Heute sind die Fans im Durchschnittsalter von 60.»

Diese Generation der «realen Beatles-Zeit-Anhängerinnen und -anhänger» sterbe langsam aus, oder manche Leute seien dabei, die musikalische Epoche der ­Beatles zu vergessen, denn Musik und Stars seien schnelllebig. «Die ‹neuen, jungen Fans› müssen deshalb über eine frische, attraktive Form des Festivals herangeführt und begeistert werden, so dass alles in Liverpool rund um die Beatles und ihre Besichtigungstouren ihren musikalischen, geschichtlichen und finanziellen Reiz behalten kann», hält Urs Schweizer fest.

Für Bandleader Toni Vescoli sind die Reisen zu den Beatle Weeks jeweils spannend und zugleich eine grosse Herausforderung: «Die Organisatoren haben für alle Bands eine Standardtechnik. Individuelle Wünsche für technische Anpassungen bleiben meistens ein Wunschtraum.»

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