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BEITRITT: Mit Haut und Haar zum 27. Kanton der Schweiz

Sardische Separatisten wollen die Insel von Rom loslösen – und in die Schweiz führen. Das Projekt nimmt immer konkretere Formen an.
Kari Kälin
Susanne und Enrico Napoleone werben unübersehbar in Torre delle Stelle im Südosten von Sardinien für den «Canton Marittimo». (Bild: Giacomo Napoleone)

Susanne und Enrico Napoleone werben unübersehbar in Torre delle Stelle im Südosten von Sardinien für den «Canton Marittimo». (Bild: Giacomo Napoleone)

Die jüngste Botschaft stammt vom vergangenen Wochenende. Sie ist mehr als klar. Mit frisch gedruckten T-Shirts, auf denen die sardische Flagge und das Schweizer Kreuz zum Wappen des «Canton Marittimo» verschmelzen, reissen Enrico Napoleone und seine Frau Susanne im Ferienort Torre delle Stelle die Hände in die Höhe. Für die beiden ist klar: Die Zukunft Sardiniens liegt in der Schweiz – als «Canton Marittimo».

Meeranstoss für die Schweiz

Das Projekt, das Napoleone und seine Mitstreiter im letzten Februar lanciert haben, gewinnt immer mehr an Fahrt. Demnächst lädt der 50-jährige Autohändler lokale Wirtschaftsverbände zu einem Treffen. Das Ziel: Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Insel mit ihren 1,6 Millionen Einwohnern und unserem Land sollen intensiviert werden. Schweizer Unternehmen sollen in Sardinien investieren und umgekehrt.

Dass unser Land nicht schon morgen Meeranstoss haben wird, ist auch Napoleone klar. Wann eine allfällige Abstimmung über einen Schweiz-Beitritt stattfinden soll, kann er noch nicht abschätzen.

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