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BELLINZONA: FIFA-Fussballfunktionär erhebt Beschwerde

Das Bundesstrafgericht wird sich über einen Aspekt des FIFA-Skandals beugen müssen: Einer der sieben inhaftierten FIFA-Funktionäre hat gegen den Auslieferungshaftbefehl des Bundesamtes für Justiz Beschwerde erhoben.
Der Mann, der am 27. Mai in Zürich festgenommen worden war, wehrt sich dagegen, während der Dauer des Auslieferungsverfahrens in die USA in Haft bleiben zu müssen. (Bild: Keystone)

Der Mann, der am 27. Mai in Zürich festgenommen worden war, wehrt sich dagegen, während der Dauer des Auslieferungsverfahrens in die USA in Haft bleiben zu müssen. (Bild: Keystone)

Für die Öffentlichkeit begann die Justiz-Aktion so: Eine Person mit Geleitschutz wird in einen wartenden Wagen geführt. Das Bild stammt von einem Handyvideo vom Mittwoch und wurde am Seiteneingang des Hotels Baur au Lac aufgenommen. (Bild: AP Photo / Rob Harris)
Grosser Medienrummel vor dem Hotel in Zürich: Ausgewählte amerikanische Medien waren im Voraus über die Verhaftung informiert worden. (Bild: Ennio Leanza / Keystone via AP)
Ein Journalist arbeitet vor dem Fünfstern-Hotel Baur au Lac in Zürich. (Bild: EPA)
Verhaftet: Jeffrey Webb (Cayman Islands), Fifa-Vizepräsident und Präsident der Nord- und Zentralamerikanischen Konföderation Concacaf. (Bild: EPA)
Verhaftet: Eugenio Figueredo (Uruguay), Fifa-Vizepräsident und Vizepräsident der südamerikanischen Konföderation Conmebol. (Bild: AP Photo / Alan Diaz)
Verhaftet: Eduardo Li in San Jose, Verbandspräsident von Costa Rica. (Bild: EPA/Jeffrey Arguedas)
Verhaftet: Julio Rocha (Nicaragua), ehemaliger Präsident des nicaraguanischen Fussballverbandes. (Bild: EPA / Alejandro Ernesto)
Verhaftet: Rafael Esquivel (Venezuela), Präsident des venezolanischen Fussball-Verbandes. (Bild: EPA / Miguel Gutierrez)
Verhaftet: José Maria Marin Präsident des brasilianischen Fussballverbandes. (Bild: EQ Images / Armando Paiva/Fotoarena)
Verhaftet: Costas Takkas (Grossbritannien), Attaché des ehemaligen Concaf-Präsidenten Jack Warner. (Bild: www.olympia.gr)
Frei gegen Kaution: Jack Warner, ehemaliger Fifa-Vize und ehemaliger Präsident der Nord- und Zentralamerikanischen Konföderation Concacaf. Er stellte sich freiwillig und zahlte eine Kaution von 2,5 Millinen Dollar, um bis zur Gerichtsverhandlung auf freiem Fuss zu bleiben. (Bild: EPA / ALva Viarruel)
FIFA-Präsident Sepp Blatter: Ihm müssen die Vorgänge zu denken geben. (Bild: AP Photo / Tsafrir Abayov)
Hier laufen die Fäden der Untersuchungen wegen Korruption zusammen: Bei Generalstaatsanwältin Loretta E. Lynch (von rechts) und Bundesanwalt Evan Norris, hier mit einem Vertreter der Untersuchungsbehörden während der Pressekonferenz in New York. (Bild: EPA / Justine Lane)
In Miami Beach tragen Bundesbeamte Aktenboxen aus dem Sitz der Nord- und Zentralamerikanischen Konföderation Concacaf. (Bild: AP Photo / Wilfredo Lee)
Währenddessen am Mittwoch in Zürich: FIFA-Vizepräsident Issa Hayatou aus Kamerun (dritter von rechts) schaut auf sein Telefon ausserhalb des Hotels. (Bild: AP Photo / Graham Dunbar)
Anlässlich der Verhaftungen wurde am FIFA-Hauptquartier in Zürich eine Pressekonferenz einberufen. (Bild: Ennio Leanza / Keystone)
Der Schauplatz der Verhaftungen... (Bild: Ennio Leanza / Keystone via AP)
... das Hotel Baur du Lac in Zürich. (Bild: Ennio Leanza / Keystone via AP)
Im Zusammenhang mit dem Verfahren, das wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie des Verdachts der Geldwäscherei geführt wird, sind am Hauptsitz der FIFA in Zürich elektronische Daten und Dokumente sichergestellt worden. (Bild: Ennio Leanza / Keystone)
Hier residiert ein – gemeinnütziges – Unternehmen mit Milliardenumsätzen: Der Hauptsitzt der Fifa. (Bild: Ennio Leanza / Keystone via AP)
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FIFA-Funktionäre in Zürich verhaftet

Der Mann, der am 27. Mai in Zürich festgenommen worden war, wehrt sich dagegen, während der Dauer des Auslieferungsverfahrens in die USA in Haft bleiben zu müssen. Den Entscheid des Bundesstrafgerichts können sowohl der Funktionär wie auch das Bundesamt für Justiz (BJ) beim Bundesgericht in Lausanne anfechten, wie die BJ am Mittwoch mitteilte.

Die sieben festgenommenen FIFA-Funktionäre werden gemäss US-Verhaftsersuchen verdächtigt, Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben. Sie sitzen in verschiedenen Haftanstalten im Kanton Zürich in Auslieferungshaft.

Wegen Kollusionsgefahr wird der Kontakt unter den inhaftierten FIFA-Funktionären unterbunden. Dies gilt bis zum Abschluss des Auslieferungsverfahrens, das bei Ausschöpfung sämtlicher Rechtsmittel erfahrungsgemäss rund sechs Monate dauern kann.

Da sie sich gegen die Auslieferung wehren, hat die Schweiz die USA aufgefordert, für alle sieben Personen innert der vom bilateralen Auslieferungsvertrag vorgesehenen Frist von 40 Tagen formelle Auslieferungsersuchen zu stellen.

(sda)

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