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Berge

Bürokratisch

Es gibt Dinge, die würde das ­tumbe Volk niemals erfahren, wenn es in Bern oben nicht blitzgescheite Beamte gäbe, die sich in ihren wohltemperierten Amtsstuben mit allerhand Studien befassten. So wüsste das notorisch unterinformierte Volk etwa nicht, dass es in der Schweiz Berge gibt und dass man von diesen sogar schon im Ausland vernommen hat. «Berge? Nie gehört!», würde das tumbe Volk nur sagen und tumb bleiben.

Gott sei Dank aber hat der Bundesrat in seiner ganzen Weisheit «Präsenz Schweiz» gegründet, die Imageagentur des Bundes. In ihrem jährlichen Bericht vermeldete diese die folgenden Erkenntnisse: Berge spielen, erstens, bei der medialen Berichterstattung über die Schweiz im Ausland eine wichtige Rolle. ­Ausländer, die in der Schweiz verweilen, fotografieren, zweitens, ­häufig Berge. Und Berge sind, wie Botschafter Nicolas Bideau, ­drittens, messerscharf feststellt, «ebenso schön wie gefährlich».

Präsenz Schweiz wird mit über 8 Millionen Franken Steuergeldern finanziert. Wir finden: Für eine derartig überraschende und tiefschürfende Erkenntnis ist das ein Klacks. (pho)

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