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BERN: Bischöfe tagen im Zeichen von Papst-Schreiben

Die Schweizer Bischöfe haben während ihrer dreitägigen ordentlichen Versammlung in Lugano das jüngste apostolische Schreiben von Papst Franziskus diskutiert. Ausserdem begrüssten sie mit Valerio Lazzeri und Alain de Raemy zwei designierte neue Mitglieder in ihren Reihen.
Bischof Markus Büchel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. (Bild: Keystone)

Bischof Markus Büchel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. (Bild: Keystone)

De Raemy wird am 11. Januar in der Kathedrale von Freiburg zum neuen Weihbischof des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg gewählt. Die Weihe für den neuen Bischof von Lugano, Valerio Lazzeri, findet am Samstag statt. Lazzeri ersetzt den zurückgetretenen Pier Giacomo Grampa.

Geprägt wurde die Versammlung in Lugano gemäss einer Mitteilung der Bischofskonferenz vom apostolischen Schreiben von Papst Franziskus. Unter dem Titel «Evangelii Gaudium» («Freude des Evangeliums») ruft er darin zum Kampf gegen die Armut auf - und plädiert für eine Reform der Kirche «auf allen Ebenen». Der scheidende Bischof Grampa würdigte vor den Schweizer Bischöfen die «programmatische Kraft» des Schreibens.

Felix Gmür übernimmt von Abt Martin Werlen

Die Bischöfe bestimmten im Tessin zudem die Nachfolge von Abt Martin Werlen als Verantwortlicher des Fachgremiums «Sexuelle Übergriffe in der Pastoral». Das Gremium war 2002 als Reaktion auf die Debatte zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gegründet worden. Die Verantwortung für das Gremium hat neu der Bischof von Basel, Felix Gmür.

Präsidiert wird das Fachgremium neu von Giorgio Prestele, dem Generalsekretär der katholischen Kirche des Kantons Zürich. Die Bischofskonferenz ernannte Prestele zum Nachfolger von Adrian von Känel.

Online-Umfrage stösst auf Interesse

Das dreitägige Treffen der Schweizer Bischöfe stand zudem unter dem Eindruck der ausserordentlichen Versammlung der Bischofssynode vom Oktober 2014 in Rom. Im Hinblick auf die Versammlung lancierte die Schweizer Bischofskonferenz kürzlich eine Online-Umfrage.

Die Umfrage ist eine Kurzform des ausführlichen Katalogs, den alle Bischöfe aus Rom erhalten haben. Die Fragen sind allerdings direkter und konkreter und sollen ein Bild von der Meinung des Volkes ermöglichen. Gefragt wird etwa, wie die Kirche mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgehen soll.

Die Umfrage sei auf eine «erfreulich grosse Aufmerksamkeit» gestossen, teilte die Bischofskonferenz am Donnerstag mit. Eine Teilnahme ist noch bis Ende dieses Jahres möglich.

Für Bischof Pier Giacomo Grampa und Abt Martin Werlen war das Treffen in Lugano die letzte ordentliche Versammlung. Der Präsident der Bischofskonferenz, Markus Büchel, dankte ihnen für die «fruchtbringende und grosse Arbeit», die sie für die katholische Kirche in der Schweiz geleistet hätten.

sda

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