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BERN: Bundesrat verabschiedet Konzept für Schienengütertransport

Der Bund übernimmt die Koordination bei der Entwicklung von Anlagen des Schienengüterverkehrs. Er hat am Mittwoch ein entsprechendes Konzept vorgelegt.
Blick aus dem Führerstand eines Güterzuges beim Kreuzen mit einem zweiten Zug auf der Gotthardstrecke. (Symbolbild) (Bild: Martin Ruetschi / Keystone (29. August 2011))

Blick aus dem Führerstand eines Güterzuges beim Kreuzen mit einem zweiten Zug auf der Gotthardstrecke. (Symbolbild) (Bild: Martin Ruetschi / Keystone (29. August 2011))

Dieses schafft keine neuen Kompetenzen, sondern konkretisiert bestehende Bestimmungen. Es dient auch als Grundlage für die Finanzierung von Anlagen und zur Abstimmung von Bahn-, Strassen- und Hafeninfrastruktur.

Das Konzept enthält ein Zielbild der Infrastruktur für das Jahr 2030. Darin hält der Bundesrat fest, dass es in gewissen Regionen zusätzliche Umschlagskapazitäten für den kombinierten Verkehr braucht. Vor allem fehlt eine leistungsstarke Umschlagsanlage, welche Transporte von den Nordseehäfen aufnehmen kann. Als Lösung zeichnet sich die geplante Umschlagsanlage in Basel-Nord ab. Zusätzliche Kapazitäten sind in den Räumen Gäu (SO), Waadt, Zürich und Ostschweiz nötig.

Die Zahl der 1500 privaten Anschlussgleise dürfte etwa gleich bleiben. Schliessungen und Neubauten würden sich in etwa ausgleichen, schreibt der Bundesrat. Nach seiner Einschätzung werden hingegen zahlreiche der heute bestehenden 205 Freiverlade stillgelegt.

Der Bundesrat geht davon aus, dass parallel dazu auch die Zahl der Aufnahmebahnhöfe zurückgehen wird. Die heute bestehenden fünf Rangierbahnhöfe bleiben hingegen erhalten. Das gleiche gilt für die 45 Formationsbahnhöfe. Neue Anlagen dürften die Ausnahme bilden. Bestehenden Anlagen könnten aber angepasst werden, um die Kapazität zu erhöhen.

Auf der Basis des Konzepts hat der Bundesrat auch einen Postulatsbericht vorgelegt, der auf den Gütertransport auf der Linie Yverdon–Payerne (VD) eingeht. Zu prüfen hatte er den Verlad von Zuckerrüben am Bahnhof von Yvonand.

Das Konzept stelle sicher, dass in dem Gebiet auch künftig die notwendigen Anlagen und die Trassenkapazitäten zur Verfügung stünden, schreibt der Bundesrat. Es bleibe aber den Marktakteuren überlassen, welches Verkehrsmittel sie einsetzen wollten.

sda

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