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BERN: Burkaverbot: Initiative kommt zustande

Die Volksinitiative für ein Verhüllungsverbot kommt zustande. Zwei Tage vor Ablauf der Sammelfrist hat das Egerkinger Komitee die nötigen 100000 Unterschriften beisammen.
Soll die Burka in der Schweiz verboten werden? Das Volk wird das letzte Wort in dieser Frage haben. (Bild: MARIO VEDDER (AP dapd))

Soll die Burka in der Schweiz verboten werden? Das Volk wird das letzte Wort in dieser Frage haben. (Bild: MARIO VEDDER (AP dapd))

Das Komitee um den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann hat auf den letzten Drücker die nötigen 100'000 beglaubigten Unterschriften erreicht, wie Recherchen unserer Zeitung zeigen. Am nächsten Freitag werden das Komitee die Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Damit wird das Schweizer Volk über ein Burkaverbot abstimmen können.

Walter Wobmann bestätigte auf Anfrage, dass die Initiative zustande gekommen sei. Er spricht von einem «massiven Schlussspurt» bei der Unterschriftensammlung, der richtig gut verlaufen sei.

Einen grossen Anteil am Zustandekommen der Initiative hat Erwin Lötscher. Der 76-jährige Pensionär aus Willisau im Kanton Luzern steuerte im Alleingang 9700 Unterschriften bei.

Ein Verhüllungsverbot gilt bereits im Kanton Tessin. Das gleiche gilt für Frankreich, Belgien, Holland und Bulgarien. Und ab Oktober werden vollverschleierte Frauen auch in Österreich gebüsst.

kä/dwa

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