BERN: Didier Burkhalter kämpft gegen die Todesstrafe

Am heutigen Internationalen Tag gegen die Todesstrafe rufen 42 Länder gegen den «Affront gegen die Menschenwürde» auf. So begründet Bundesrat Didier Burkhalter das Engagement.

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Didier Burkhalter ruft gegen den «Affront gegen die Menschenwürde» auf. (Bild: Keystone)

Didier Burkhalter ruft gegen den «Affront gegen die Menschenwürde» auf. (Bild: Keystone)

Gerechtigkeit, die tötet, ist keine Gerechtigkeit.» Dieser Überzeugung ist Bundesrat Didier Burkhalter (Bild). Gemeinsam mit 41 anderen Aussenministern hat er einen Aufruf unterzeichnet, der die weltweite Abschaffung der Todesstrafe fordert.

Wie Amnesty International berichtet, wurden allein 2012 in 21 Ländern der Welt mindestens 682 Menschen hingerichtet - ohne die vollstreckten Urteile in China, wo laut Amnesty International «wahrscheinlich Tausende von Hinrichtungen vollzogen wurden». Nach China die meisten Todesurteile vollstreckten der Iran, Irak und Saudi-Arabien.

ast

Der Aufruf von Bundesrat<br /> Didier Burkhalter im Wortlaut