BERN: Dreiste Hacker fordern Geld mit betrügerischen Mails

Eine Betrüger-Bande verschickt E-Mails mit Zahlungsaufforderungen. Das Bundesamt für Polizei (fedpol) warnt.

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Neue Welle von Ransomware, Beispiel einer Rechnung (Bild: fedpol)

Neue Welle von Ransomware, Beispiel einer Rechnung (Bild: fedpol)

Gemäss den Erkenntnissen von fedpol handelt es sich bei diesen angeblichen Rechnungen um den Versuch, sogenannte Ransomware zu verbreiten. Beim Öffnen der Rechnung wird automatisch eine Schadsoftware heruntergeladen. «Der Inhalt der E-Mail ist immer anders, die angeblichen Unternehmen heissen unterschiedlich und der Rechnungsbetrag variiert ebenso», schreibt fedpol in einer Mitteilung. Damit werden sowohl Dateien des lokalen Computers wie auch Dateien, die sich allenfalls im gleichen Netzwerk befinden, verschlüsselt.

fedpol empfiehlt Internetnutzern dringend, die Nachricht zu löschen und auf gar keinen Fall den Anhang zu öffnen. Wer bereits das Attachement geöffnet und dadurch einen Schaden erlitten hat, kann dies bei der Kantonspolizei zur Anzeige bringen. 

Ransomware

Immer mehr Internetbenutzer werden Opfer von Erpressung im Netz. Ransomware nistet sich auf dem Computer ein, verschlüsselt die Daten, sperrt den Bildschirm und fordert Geld für die Freigabe der Daten. Diese sind jedoch meist schon verloren.

Es wird empfohlen, regelmässig eine Sicherungskopie der Daten zu erstellen sowie die installierte Software und Plug-Ins immer aktuell zu halten. Im Umgang mit E-Mails ist Vorsicht geboten. (Weitere Infos »)

pd/rem

Neue Welle von Ransomware, Beispiel einer Rechnung (Bild: fedpol)

Neue Welle von Ransomware, Beispiel einer Rechnung (Bild: fedpol)