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BERN: Exit verzeichnete mehr Freitodbegleitungen

Im vergangenen Jahr haben sich in der Schweiz 995 Menschen entschieden, mit Hilfe von Exit aus dem Leben zu scheiden. Dies zeigen neue Zahlen vom Verein Exit (Romandie). Dabei hat in allen Landesteilen die Zahl der Freitodbegleitungen zugenommen.
Das Schlafmittel Pentobarbital aufgenommen bei EXIT Schweiz in Zürich im Jahr 2008. (Bild: KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Das Schlafmittel Pentobarbital aufgenommen bei EXIT Schweiz in Zürich im Jahr 2008. (Bild: KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

In der Romandie gab es im letzten Jahr 213 Freitodbegleitungen von Exit, das sind 38 mehr als 2014. Dies zeigen Zahlen, die Exit (Romandie) am Samstag auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Noch ausgeprägter ist der Anstieg in der Deutschschweiz und im Tessin. 2015 haben sich 782 Menschen entschieden, mit Hilfe von Exit aus dem Leben zu scheiden. Dies entspricht einem Anstieg um rund 30 Prozent, wie Zahlen vom Verein Exit (Deutsche Schweiz) von Anfang März zeigen.

Gestiegen ist im letzten Jahr auch die Zahl der Beitritte. Per Ende 2015 zählte Exit in der Deutschschweiz und im Tessin über 95'000 Mitglieder. In der Romandie hatte Exit (Romandie) Ende letzten Jahres 22'214 Mitglieder.

«Freitodbegleitungen bleiben insgesamt jedoch selten», schreibt Exit (Deutsche Schweiz) in einer Mitteilung. Gemäss eigenen Angaben betreffen Freitodbegleitungen etwa 1,5 Prozent der jährlich rund 65'000 Todesfälle.

sda

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