Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BERN: Nationalrat stockt Kredite für drei Sportgrossanlässe auf

Die Schweiz ist 2020 und 2021 Gastland von drei internationalen Sportgrossanlässen: den Olympischen Jugendspielen, der Eishockey-WM und der Winteruniversiade. Der Nationalrat hat die Kredite dafür gutgeheissen. Einen davon möchte er aufstocken. Als nächstes entscheidet der Ständerat.
Nidwalden spricht Geld für die Winteruniversiade 2021. Auf dem Bild: Stadt Luzern im Winterkleid. (Bild: ZVG)

Nidwalden spricht Geld für die Winteruniversiade 2021. Auf dem Bild: Stadt Luzern im Winterkleid. (Bild: ZVG)

Der Bundesrat will die drei Veranstaltungen mit insgesamt 25,5 Millionen Franken unterstützen. Für die Olympischen Jugendspiele 2020 in Lausanne sollen insgesamt 14 Millionen Franken zur Verfügung stehen. 8 Millionen Franken gehen an die Durchführung, 6 Millionen Franken werden für die Sanierung des Sportzentrums Malley aufgewendet.

Die Eishockey-WM in Lausanne und Zürich will der Bundesrat mit 0,5 Millionen Franken unterstützen, die Winteruniversiade in der Zentralschweiz mit 11 Millionen Franken.

Grosse Plattform

Der Nationalrat hat diese Kredite am Mittwoch mit nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen bewilligt. Laut Kommissionssprecher Matthias Aebischer (SP/BE) spricht nichts dagegen, weil sich die Kantone angemessen finanziell beteiligten. Zudem hätten die Anlässe einen grossen wirtschaftlichen und kulturellen Nutzen für die Schweiz.

"Diese Sportanlässe werden von mehr Leuten angeschaut als die Debatten unserer Räte", hielt Mauro Tuena (SVP/ZH) fest. Zudem sei Sport gesund. Auf Nachfrage sagte er augenzwinkernd, dass auch er sich als Neujahrsvorsatz mehr Bewegung auferlegt habe.

Mit ernsterer Miene gab derweil Albert Vitali (FDP/LU) im Namen der Finanzkommission zu bedenken, dass sich Missstände wie bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2014 in Zürich, bei welchen der Bund am Schluss mittels eines Nachtragskredits einen Teil des Defizits tragen musste, nicht wiederholen dürften.

Angst vor Präjudiz

Zu reden gab im Nationalrat ein von seiner vorberatenden Kommission eingebrachter Antrag, den Betrag für die Winteruniversiade in der Zentralschweiz um 3 Millionen Franken auf insgesamt 14 Millionen Franken aufzustocken.

"Passen Sie auf, Sie schaffen hier ein Präjudiz", warnte Tuena. Ein Ja bedeutete, dass der Bund die gesetzlich festgelegte maximale Kostenbeteiligung an solchen Grossanlässen überschreite. Demnach darf der Bund höchstens die Hälfte der Ausgaben übernehmen, den Kantone und Gemeinden zusammen tragen.

Dem OK entgegengekommen

Eine Mehrheit im Rat begründete den Zustupf aber damit, dass die Details des Projekts erst später bekannt geworden seien. Zudem hätten die Organisatoren eine Unterstützung in Höhe von 15 bis 18 Millionen Franken beantragt.

Schliesslich stimmte die grosse Kammer mit 142 zu 35 Stimmen bei 3 Enthaltungen für die zusätzlichen 3 Millionen Franken. Der Ständerat muss das wie auch die anderen Kredite noch genehmigen.

sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.