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BERN: Reger Bahn- und normaler Strassenverkehr

Am ersten Wochenende der Weihnachtsferien sind auf Schweizer Strassen nicht mehr Automobilisten unterwegs gewesen als üblich. Die Züge verkehrten trotz reger Auslastung störungsfrei.
Reisende warte im Bahnhof Lausanne auf die Einfahrt eines Zuges. (Bild: Keystone)

Reisende warte im Bahnhof Lausanne auf die Einfahrt eines Zuges. (Bild: Keystone)

Trotz der bevorstehenden Festtage war der Strassenverkehr weder am Samstag noch am Sonntag übermässig stark, wie es bei der Verkehrszentrale Viasuisse auf Anfrage hiess. Zwar kam es an verschiedenen Orten zu Staus - diese wurden aber durch Unfälle verursacht.

Langer Stau in der Region Bern

In der Region Bern mussten sich die Autofahrer gleich mehrmals gedulden: Am Samstagvormittag verursachte ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Bern einen Stau von rund 17 Kilometern Länge. In Fahrtrichtung Bern betrug die Wartezeit zwischen Wangen an der Aare und Schönbühl BE laut Viasuisse zeitweise gegen eine Stunde.

Aufgrund eines Unfalls bei Mattstetten BE musste am Samstagabend ein Abschnitt der Autobahn A1 in Richtung Zürich während vier Stunden gesperrt werden. Bei dem Auffahrunfall zwischen der Verzweigung Schönbühl und Kirchberg wurde ein Mann verletzt.

Wegen des Beginns der Winterferien am Samstag mussten die Autofahrer auch an den Grenzübergängen länger warten als üblich, vor allem in Thayngen SH und in Au SG vor den Grenzen nach Deutschland und Österreich. Doch auch in Chiasso-Brogeda und in Bardonnex bei Genf war zeitweise Geduld gefragt.

Rege genutzte Züge

Auch per Bahn waren am Wochenende zahlreiche Menschen unterwegs. Die von der SBB eingesetzten Zusatzzüge in Richtung Chur und ins Wallis seien rege genutzt worden, sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. Die SBB setzt über Weihnachten und Neujahr insgesamt 68 Zusatzzüge ein.

Auch die Züge nach Italien seien voll gewesen, sagte der Sprecher weiter. Viele Personen seien auch in grosse Städte wie etwa Zürich oder Bern gefahren, um dort vom Sonntagsverkauf zu profitieren. Trotz der hohen Auslastung habe es jedoch keine aussergewöhnlichen Vorkommnisse gegeben, hielt Ginsig fest.

Mindestens drei Tote auf Schweizer Strassen

Bei Verkehrsunfällen kamen insgesamt mindestens drei Menschen ums Leben: In der Nacht auf Sonntag verletzte sich im Kanton St. Gallen ein 21-jähriger Motorradfahrer bei einem Sturz tödlich. Er war von Flumserberg in Richtung Flums unterwegs, als er aus unbekannten Gründen von der Strasse abkam und gegen eine Mauer prallte.

Am Samstag verunglückte bei einem Verkehrsunfall in Oberegg AI ein Autofahrer. Er war auf einem geraden Strassenstück aus unbekannten Gründen gegen die Böschung am linken Strassenrand gefahren. Sein Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 64-jährige Fahrer starb noch am Unfallort.

Ebenfalls tödlich verletzt wurde am selben Tag ein 91-jähriger Mann bei einem Unfall auf der Autobahn A6 bei Urtenen-Schönbühl BE. Die Lenkerin des Autos, in dem er sass, war aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Stahlträger einer Signaltafel geprallt.

Bei einem Unfall in Deutschland starb ein Schweizer Ehepaar: Es war in einem Auto mitgefahren, das in der Nacht auf Sonntag auf einer Autobahn in Bayern mit einem voll besetzten Reisebus kollidierte. Die dreijährige Tochter des Paares wurde lebensgefährlich verletzt, der Fahrer des Autos erlitt leichte Verletzungen. (sda)

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