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BERN/ZÜRICH/WINTERTHUR/LIESTAL: Die Fasnachtszeit neigt sich dem Ende zu

Bern ist in den frühen Sonntagstunden die Fasnacht zu Ende gegangen. Die drittgrösste Fasnacht der Schweiz erlebte Wetterglück und -pech zugleich: Während beim traditionellen Kinderumzug am Freitag die Sonne lachte, verklebte am Samstag beim grossen Umzug durch die Altstadt Schneeregen die Konfetti auf den Kostümen.
Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht, am Samstag in Bern. (Bild: Keystone)

Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht, am Samstag in Bern. (Bild: Keystone)

Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz vor der Nationalbank am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
An einem Schirm klebende Konfetti zeugen vom Wetterpech am grossen Umzug der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Ein Zuschauer filmt den grossen Umzug der Berner Fasnacht mit seinem iPad. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Eine Guggenmusik hat sich ihrer Masken entledigt, während des traditionellen Monsterkonzerts auf dem Bundesplatz an der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht am Samstag. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz vor der Nationalbank am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Die Truppe Old Moossi Gilde zieht durch die Marktgasse am grossen Umzug der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Sogar die Brunnen sind verkleidet während des grossen Umzugs der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Die versammelten Guggenmusiken veranstalten das traditionelle Monsterkonzert auf dem Bundesplatz am Schluss des grossen Umzugs der Berner Fasnacht. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Carneval in Payerne (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Laetitia Guarino, Miss Schweiz 2015, am Carneval in Payerne. (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Laetitia Guarino, Miss Schweiz 2015, am Carneval in Payerne. (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Laetitia Guarino, Miss Schweiz 2015, am Carneval in Payerne. (Bild: CHRISTIAN BRUN)
Kostümierte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Zuschauer beobachten kostümierte Personen die Trompete spielen und am Umzug "ZüriCarneval 2015" teilnehmen. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" neben dem Grossmünster und dem Hans Waldmann Denkmal. (Bild: ENNIO LEANZA)
Zuschauer und ein Kind mit einem Ballon beobachten die kostümierten Personen am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen spielen Musik und laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine kostümierte Person mit eine Schweizer Fahne läuft am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine kostümierte und geschminkte Person am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Ein geschminktes Mädchen am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine kostümierte Person spielt Trompete und läuft am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Umzug "ZüriCarneval 2015" (Bild: ENNIO LEANZA)
Umzug "ZüriCarneval 2015" (Bild: ENNIO LEANZA)
Umzug "ZüriCarneval 2015" (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte Personen werfen Konfetti und laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
Umzug "ZüriCarneval 2015" (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostuemierte Personen werfen mit Konfetti in Zürich. (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine als Hexe kostümierte Person läuft am Umzug "ZüriCarneval 2015", während ein Kind auf der Strasse mit Konfetti spielt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine als Hexe kostümierte Person und ein Kind liegen in den farbigen Konfetti am Boden umringt von Zuschauern. (Bild: ENNIO LEANZA)
Bild: ENNIO LEANZA
Eine als Hexe kostümierte Person und ein Kind liegen in den Konfetti am Boden während dem Umzug "ZüriCarneval 2015", der Zürcher Fasnacht, durch die Innenstadt, am Sonntag, 22. Februar 2015. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte und geschminkte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte und geschminkte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kostümierte und geschminkte Personen laufen am Umzug "ZüriCarneval 2015" durch die Zürcher Innenstadt. (Bild: ENNIO LEANZA)
Eine kostümierte Person spielt Trompete und läuft am Umzug "ZüriCarneval 2015". (Bild: ENNIO LEANZA)
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Fasnacht in Bern und Zürich

Fasnächtler trotzten aber der Kälte: Als Zuschauerinnen und Zuschauer - verkleidet oder auch nicht - säumten sie die Umzugsroute durch die zentralen Gassen der Altstadt, bewunderten die Kostüme, fingen «Täfeli» und Schleckereien auf und wippten zur Guggenmusik. Wohl wegen der Kälte und des Schnees war aber das Gedränge während des Umzugs in den Lauben etwas geringer als auch schon.

Bei den rund 50 Guggen und Fasnachtsgruppen gehörten durchsichtige Pelerinen zur Ausstattung. Aber manche Finger an Trompeten und Posaunen dürften von Kälte und Nässe klamm geworden sein. Am traditionellen Monsterkonzert auf dem Bundesplatz taten denn auch nicht alle Guggen mit.

Von Cowboys und Fantasiewesen

Trotzdem vermochte die Fasnacht zu faszinieren: Vor allem Kinder genossen es, ihre Kostüme - vom Cowboy-Outfit über den «Himmugüegeli»-Umhang bis zum Fantasiekostüm - spazieren zu führen. Ein Papa Moll zog bewundernde Blicke auf sich, die Hexen mit ihren Holzmasken - die sich erstaunlich beweglich als menschliche Pyramide aufstellen konnten - lehrten einige Fasnachtsbesucher das Fürchten.

Die Berner Fasnacht gilt allgemein als drittgrösste der Schweiz nach Basel und Luzern. Sie beginnt traditionell mit der so genannten Bärenbefreiung am Donnerstagabend. Nach dem Auftakt vor dem Käfigturm geben die Guggenmusiken den Takt an und übernehmen das Zepter in der unteren Altstadt.

Bevor nun am frühen Montagmorgen in Basel zum Morgenstreich gerufen wird, zogen am Sonntag unter anderem Glarus, Biel und Langenthal Narren und Närrinnen laut und bunt durch ihre Städte.

Guggenmusiken, Hexen, böse Geister und südamerikanische Volkstanzgruppen lockten in Zürich Tausende von Besuchern auf die Strasse. 40 Gruppen mit rund 1500 Teilnehmenden zogen unter bewölktem Himmel konfettischleudernd durch die Innenstadt.

In Winterthur wurde am Wochenende ebenfalls gross Fasnacht gefeiert. Rund 35'000 Zuschauer verfolgten laut Thomas Steffen, Präsident der Fasnachtsgesellschaft, am Sonntagnachmittag den Umzug. Und am Sonntagabend brannten in Liestal BL noch die Chienbäse.

Wer noch nicht genug gefasnachtet hat, kann am ersten Märzwochenende in Murten BE weiterfahren und Mitte März nach Ermatingen TG an die Groppenfasnacht reisen, die sich als «späteste Fasnacht der Welt» bezeichnet.

Franky im Becken

In Payerne VD könnte die diesjährige Fasnacht durchaus ein Motto für die nächste werden: Für die 120. Ausgabe der Fasnacht «Les Brandons» liessen die Organisatoren passend zum Motto «Eiszeit» einen Seelöwen kommen. Sie zogen damit den Ärger der Fondation Franz Weber auf sich, die forderte, dass dem Tier namens Franky die Narren erspart bleiben.

Die Organisatoren der Fasnacht waren für die Nachrichtenagentur sda nicht erreichbar. Auf der Internetseite der Veranstaltung wurde jedoch betont, dass alles getan worden sei, um Franky korrekt zu halten und man dazu von Tierärzten sowie vom Kanton grünes Licht erhalten habe.

Der Seelöwe schlafe jede Nacht in Ruhe und werde - entgegen der Befürchtungen - von der Fasnacht nicht gross belästigt, da der Umzug nicht an seinem Bassin vorbeiführe. Das Schwimmbecken steht in einem kleinen Park ausserhalb des Stadtzentrums.

sda

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