Bewahrer der guten Mine: So holen Mineure das Salz aus einem Waadtländer Berg

Proteste in Muttenz und Deutschschweizer Touristen verleihen einer uralten Salzabbaustätte neuen Schub.

Britta Gut (Fotos) und Pascal Ritter (Text)
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Gabriel Carrasco, 41, lernte sein Handwerk in der venezolanischen Andenstadt Mérida. Heute bohrt er in Bex im Kanton Waadt nach Salz.
Unauffälliger Eingang in ein weitläufiges Stollensystem: Die Mine ob Bex.
Der Stollen ist Eng. Am Ende des Tunnels befindet sich ein Museum und noch weiter hinten der Arbeitsplatz der Mineure.
Der Stein wirft das Licht der Neonröhre warm zurück: In der Mine ist es im Vergleich zu natürlichen Höhlen schon fast gemütlich.
Gelbes Ungetüm: Die Bohrmaschine, mit der nach Salz gesucht wird.
So wirds gemacht: Mineur Carrasco legt mit der Rohrzange Hand an.
Der Bohrkopf ist nur etwa faustgross.
Zylinderförmige Proben verraten, auf welcher Höhe Wasser in den Stein gepumpt werden muss, um das Salz zu lösen.
Unten im Dorf Bex wird Salz für die Schneeräumung aufgeschichtet.
Gabriel Carrascoa am Grubentelefon: Trotz WLAN im Stollen ist es immer noch das bevorzugte Kommunikationsmittel der Arbeiter.
Blick in den Stollen der Salzmine von Bex.