Neue Elefanten-Anlage im Zoo Zürich

Mehr Platz und mehr Abwechslung für die Elefanten bietet die neue Anlage, die der Zoo Zürich am Wochenende für das Publikum eröffnet. Die Anlage bietet einen spektakulären Ausschnitt aus dem Lebensraum der asiatischen Elefanten.

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Der Unterwasser-Einblick ist das Highlight der neuen Elefantenanlage Kaeng Krachan. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Nationalpark in Thailand, wo der Zoo Zürich ein Schutzprojekt für Asiatische Elefanten unterstützt. (Bild: Keystone)
Die neue Anlage entspricht den aktuellsten Erkenntnissen der Tierhaltung. (Bild: Keystone)
Die Anlage hat mit 57 Millionen Franken deutlich mehr gekostet, als die zu Beginn veranschlagten rund 40 Millionen (Bild: Keystone)
Die Geländeerschliessung wurde, wie üblich, von Kanton und Stadt Zürich finanziert, alles andere kam durch private Spenden zusammen. (Bild: Keystone)
Mehrere Installationen entlang den Besucherwegen thematisieren Konflikte zwischen wild lebenden Elefanten und der Bevölkerung in Thailand sowie konkrete Massnahmen für ein möglichst gutes Zusammenleben. (Bild: Keystone)
Und auch die Bedeutung der Elefanten für Wirtschaft, Kultur und Tourismus ist Thema. (Bild: Keystone)
Es gibt aussen und innen mehrere Wasserbecken zum Baden, Totholzbäume, wo sich die Tiere scheuern und die Rinde abschälen können, Sand, den sie sich auf den Rücken stäuben und wo sie sich suhlen, und rund 40 Futterstationen am Boden, in der Höhe oder auch versteckt in kleinen Felshöhlen. (Bild: Keystone)
Eine einschneidende Änderung ist der Systemwechsel bei der Pflege: Waren bisher die Pfleger Teil der Gruppe - und zwar der Teil, der befiehlt - so kommen sie heute nicht mehr in Körperkontakt mit den Elefanten. (Bild: Keystone)
Die Pflegehandlungen erfolgen durch eine speziell konstruierte durchbrochene Wand und die Tiere wurden so trainiert, dass sie auf bestimmte Kommandos etwa einen Fuss durchreichen. (Bild: Keystone)