Bischöfliches Schloss wird restauriert

Die Bündner Regierung will die Sanierung des Bischöflichen Schlosses in Chur mit öffentlichen Geldern unterstützen. Bund und Kanton sollen an das 29 Millionen Franken schwere Bauprojekt je zwei Millionen Franken beisteuern.

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Das Bischöfliche Schloss in Chur ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und eine der bedeutendsten Profanbauten im Kanton Graubünden. (Bild: Swiss-Image / Philipp Giegel)

Das Bischöfliche Schloss in Chur ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und eine der bedeutendsten Profanbauten im Kanton Graubünden. (Bild: Swiss-Image / Philipp Giegel)

Chur. Das letzte Wort haben das Kantons- und das Bundesparlament, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Die hauptsächlichen Baukosten sollen aus Eigenmitteln des Bistums finanziert werden, mit Spenden und mit Darlehen. Offen ist noch ein Betrag von 17,75 Millionen Franken.

Der Wohnsitz des Churer Bischofs sei ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und eine der bedeutendsten Profanbauten in Graubünden, heisst es in der Mitteilung weiter. Um den Schutz des wichtigen Baudenkmals sicher zu stellen, sei eine umfassende Instandstellung und Restaurierung nicht aufschiebbar.

Die letzte umfassende Renovation erfolgte 1912. Seither wurden lediglich Teilsanierungen durchgeführt ab 1960 und ab 1970.

Die aktuelle Renovation wird durch die Denkmalpflege und den Archäologischen Dienst Graubünden begleitet. Die Nutzung der Schlossräume wird umorganisiert. Entstehen soll ein neues Domschatzmuseum, dadurch wird ein Teil des Schlosses öffentlich zugänglich.

In weiteren Räume sind Wohnungen für die bischöfliche Kurie und das Personal, die Büros des Bischöflichen Ordinariats, Empfangs- und Sitzungsräume, Depots der Bibliothek und Archive. (sda)