Affäre Zuppinger
Bruno Zuppiger investierte Erbgeld in den Wahlkampf

SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger hat die 1000000 Franken, die eine im Sterben liegende Frau anvertraut hatte, in eine Kampagne gesteckt. Das erklärte er gegenüber seiner Fraktion, wie mehrere SVP-Mitglieder bestätigen.

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Der Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli sagt zu SonntagsBlick: «Zuppiger hat uns erklärt, er habe das Geld der Erbschaft auf ein Konto ausserhalb der Betriebsrechnung seiner Firma überwiesen. Ein Konto, das für Kampagnen benutzt wurde.» Um welche Kampagne es sich handelte, sagte Zuppiger seinen Kollegen nicht.

Der Verdacht liegt jetzt nahe, dass er das Geld für seinen Wahlkampf ausgab. Der Hinwiler hat diesen 2007 von der Agentur Farner PR unterstützen lassen, wie Farner-Chef Christian König bestätigt. Zuppiger dementiert den Sachverhalt auf Anfrage nicht. Er schrieb gestern Samstag per SMS: «Da ich mit einem Verfahren rechnen muss, darf ich in der Öffentlichkeit keinerlei Auskunft erteilen.»

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