Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bündner Baumeisterverband akzeptiert Weko-Verfahrenskosten

Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) akzeptiert die ihm von der Wettbewerbskommission (Weko) auferlegten Verfahrenskosten im Bündner Baukartell-Skandal. Der Vorstand beschloss, den Weko-Entscheid nicht vor dem Bundesverwaltungsgericht anzufechten.
Das Magazin der Bündner Baumeister an der Generalversammlung des Graubündnerischen Baumeisterverbandes am 4. Mai 2018 in Laax. Der Baumeisterverband war nach Bekanntwerden des Bauskandals im Unterengadin in die Kritik geraten. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone)

Das Magazin der Bündner Baumeister an der Generalversammlung des Graubündnerischen Baumeisterverbandes am 4. Mai 2018 in Laax. Der Baumeisterverband war nach Bekanntwerden des Bauskandals im Unterengadin in die Kritik geraten. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone)

Die Weko hatte dem GBV für die Untersuchungen zum Unterengadiner Baukartell Verfahrenskosten in der Höhe von 35'000 bis 40'000 Franken auferlegt. Gebüsst wurde der Verband nicht, da er selber nicht als Anbieter von Bauleistungen auftritt.

Die Weko sieht es jedoch als erwiesen, dass der Verband "als Dreh- und Angelscheibe für die Vorsammlungen" von Bauunternehmen diente, an denen Preisabsprachen getroffen und Bauaufträge verteilt wurden.

Der Bündner Baumeisterverband wolle aus den bekannt gewordenen Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht seine Lehren zeihen, teilte der Verband am Freitag mit. Den Fokus lege der GBV auf die vom Schweizerischen Baumeisterverband angestossenen Verbesserungen der Einhaltung des Wettbewerbsrechts, die gleichentags kommuniziert worden waren.

Verbesserungen erarbeiten

Der GBV will sich aktiv an der "Erarbeitung von Verbesserungen" beteiligen. Angestrebt werden Instrumente wie Best-Practice-Empfehlungen und Compliance Massnahmen.

Die Weko verhängte im April Bussen von total 7,5 Millionen Franken für sieben Unterengadiner Baufirmen. Die Betriebe hatten die Verteilung von Aufträgen und Preise abgesprochen. Betroffen war ein Beschaffungsvolumen von über 100 Millionen Franken. Das am härtesten gebüsste Unternehmen Foffa Conrad hat den Entscheid ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen.

sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.