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BÜRGERNÄHE: Neue Telefonummer beim Bund gehen ins Geld

Die Bundesverwaltung stellt ihre Telefone auf die teure 058-Vorwahl um. Dabei müssten Behördenanrufe gratis sein, fordert Preisüberwacher Stefan Meierhans.
Preisüberwacher Stefan Meierhans. (Bild: Keystone)

Preisüberwacher Stefan Meierhans. (Bild: Keystone)

fak. Seit dem 1. März stellt die Bundesverwaltung alle ihre Telefonnummern auf die Vorwahl 058 um. Dadurch sollen Mitarbeiter besser erreichbar sein – auch für den Bürger, wie Peter Fischer, Delegierter für die Informatiksteuerung des Bundes, sagt: «Ob am Arbeitsplatz oder unterwegs, das Telefon ist immer dabei.»

Bis zu 40 Rappen pro Minute

Für den Bürger bringt die Umstellung vor allem höhere Kosten. Hinter der Vorwahl 058 verstecken sich nämlich kostenpflichtige Businessnummern, die den Anrufer – je nachdem, bei welchem Telekomanbieter er ist – teuer zu stehen kommen. Am meisten geschröpft werden Orange-Kunden. «Orange verrechnet für Anrufe an Businessnummern den Standardgesprächstarif von 40 Rappen pro Minute», sagt Sprecherin Therese Wenger.

Auch andere Anbieter erheben Kosten für diese Anrufe, selbst wenn das Abo Gratisanrufe in das Schweizer Festnetz beinhaltet. «In der Tat kann es bei einem Anruf auf eine 058-Nummer zu Mehrkosten für den Bürger kommen», bestätigt Fischer. «Dies bedauert die Bundesverwaltung sehr.»

Zwei Klassen von Bürgern

Preisüberwacher Stefan Meierhans reicht Bedauern nicht: «Statt nur von bürgernaher Verwaltung zu reden, hätte der Bund handeln können», findet er. Seiner Meinung nach sollte die Verwaltung auf allen Stufen mit 0800-Nummern gratis zu erreichen sein. Stattdessen habe der Bund einen Rückschritt gemacht: «Mit der Umstellung auf 058-Nummern unterteilt der Bund die Bürger in zwei Klassen», so Meierhans.

Für Kunden des bundesnahen Betriebs Swisscom ändere sich nichts an den Kosten, für andere schon, wie der Fall Orange zeige. «Damit werden die Bürger fast angehalten, über die Swisscom zu telefonieren.» Das widerspreche dem Wettbewerb, der für alle Telefonanbieter gleich lange Spiesse vorsehe.

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>

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