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BÜROKRATISCH: Urban Forestry

Schon früher, als es das Bundesamt für Umwelt (Bafu) noch gar nicht gab, legte man in Städten Pärke und Alleen an, man pflanzte Bäume, Blumen und Sträucher. Die Stadtbehörden machten um derlei Tätigkeiten kein Aufhebens, denn sie wussten: Der Bürger weiss, wozu so ein Baum dient. Dass er zum Beispiel Schatten spendet, die Luft säubert, hübsch aussieht und die Nerven beruhigt.

Heute gibt es das Bafu. Und weil es den dortselbst bestallten Beamten offenkundig langweilig ist, haben sie sich entschlossen, ein «Dossier» über «Stadtwälder und Grünräume» zu publizieren. In diesem bemerkenswerten Text wird der tumbe Bürger dahingehend belehrt, dass Bäume in der Stadt «Ökosystemleistungen» erbrächten. Der Bürger, so heisst es weiter, wisse das aber nur zu schätzen, wenn er die urbanen Grünräume schon frühzeitig im Leben erfahren habe. Dazu sei «Waldpädagogik» notwendig. Zudem bestehe punkto «Urban Forestry» ein «grosses Potenzial im partizipativen Einbezug der Bevölkerung».

Wir danken dem Bafu für diese Erkenntnis. Womöglich wäre es indes in Zukunft zielführender, die gelangweilten Bafu-Beamten würden selber in einem Park spazieren gehen, statt «Dossiers» zu verfassen. Das beruhigt, man weiss es, die Nerven. (pho)

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