BUNDESPLATZ: Aktivisten protestieren in Bern gegen Goldabbau

Aktivisten protestieren mit einer symbolischen Aktion auf dem Bundesplatz gegen den Goldhandel. Für den Abbau von Gold sind in Burkina Faso ganze Dörfer umgesiedelt worden - mit teils schlimmen Folgen.

Drucken
Teilen
Aktivistinnen- und Aktivisten von "Fastenopfer" und "Brot fuer Alle" bei einer symbolischen Aktion mit einem Goldbarren gegen Menschenrechtsverletzungen beim Goldhandel am Montag, 15. Februar 2016 vor dem Bundeshaus in Bern. Mit einer "Konzernverantwortungsinitiative" fordert ein breites Buendnis von entwicklungspolitischen Organisationen, dass Firmen den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt verbindlich in saemtliche Geschaeftsablaeufe einbauen. (KEYSTONE/Lukas Lehmann) (Bild: LUKAS LEHMANN (KEYSTONE))

Aktivistinnen- und Aktivisten von "Fastenopfer" und "Brot fuer Alle" bei einer symbolischen Aktion mit einem Goldbarren gegen Menschenrechtsverletzungen beim Goldhandel am Montag, 15. Februar 2016 vor dem Bundeshaus in Bern. Mit einer "Konzernverantwortungsinitiative" fordert ein breites Buendnis von entwicklungspolitischen Organisationen, dass Firmen den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt verbindlich in saemtliche Geschaeftsablaeufe einbauen. (KEYSTONE/Lukas Lehmann) (Bild: LUKAS LEHMANN (KEYSTONE))

Eine Mitverantwortung trägt nach Ansicht von Hilfswerken auch eine Schweizer Raffinerie. Denn ein Grossteil des Goldes wird in der Schweiz verarbeitet. Das westafrikanische Burkina Faso erlebt seit zehn Jahren einen regelrechten Goldboom. Während multinationale Konzerne damit Kasse machen, leidet die lokale Bevölkerung teilweise darunter, wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Schweizer Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer aufzeigt.

red