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Bundesratswahlen: SRG mit kleinerem Aufgebot trotz Doppelvakanz

Die SRG hat mit deutlich weniger Personal über die Bundesratswahlen berichtet als im Vorjahr. Dafür gibt es Lob von einem SVP-Nationalrat.
Kari Kälin
Die frisch gewählte Bundesrätin Viola Amherd wird von Fans auf dem Bundesplatz in Bern begrüsst. Mit dabei SRF-Journalisten. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die frisch gewählte Bundesrätin Viola Amherd wird von Fans auf dem Bundesplatz in Bern begrüsst. Mit dabei SRF-Journalisten. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die SRG hat am vergangenen Mittwoch mit deutlich weniger Personal über die Bundesratswahlen berichtet als im Vorjahr bei der Wahl von Ignazio Cassis. Damals standen 238 Personen im Einsatz.

Als die eidgenössische Bundesversammlung Viola Amherd und Karin Keller-Sutter in die Landesregierung wählte, bot die SRG neben den akkreditieren Bundeshausjournalisten 45 weitere Journalisten sowie 88 Techniker auf. Dies schreibt der Bundesrat der Antwort auf eine Frage von Nationalrat Marcel Dettling (SVP, SZ). Die SRG verfügt über 50 akkreditierte Bundeshausjournalisten. SRG-Sprecher Edi Estermann präzisiert, es bedeute nicht, dass diese tatsächlich auch bei den Bundesratswahlen im Einsatz standen.

Bei der Wahl von Ignazio Cassis waren insgesamt 160 Techniker anwesend. Das Grossaufmarsch sorgte bei diversen Parlamentariern für Unmut. Manche frotzelten, sie würden dauernd über SRG-Kabel stolpern. Peter Schilliger (FDP, LU) stimmte im Nationalrat aus Trotz für die No-Billag-Initiative. Das Volk lehnte die Initiative zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren im letzten Frühling mit mehr 70 Prozent-Nein-Stimmen ab. SRG-Direktor Gilles Marchand kündigte gleichwohl Sparmassnahmen im Umfang von 100 Millionen Franken an. Marcel Dettling glaubt denn auch, dass die Initiative dennoch bereits Wirkung entfaltet. «Die SRG hat über eine Doppelvakanz mit viel weniger Personal berichtet», sagt der SVP-Politiker. Obwohl fast nur halb so viele Techniker im Einsatz standen, habe die Qualität nicht gelitten. Gekostet hat die Übertragung am vergangenen Mittwoch einen hohen fünfstelligen Betrag.

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