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BURGDORF: ESAF 2013 mit farbenfrohem Umzug eröffnet

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf ist am Freitag mit einem farbenprächtigen Umzug eröffnet worden. Zum grössten Sportanlass der Schweiz werden bis am Sonntag eine Viertelmillion Besucher erwartet.
Grosses Zuschauerinteresse am Festumzug durch die Stadt Burgdorf zu Beginn des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes. (Bild: Swiss Image / Andy Mettler)

Grosses Zuschauerinteresse am Festumzug durch die Stadt Burgdorf zu Beginn des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes. (Bild: Swiss Image / Andy Mettler)

278 Schwinger sowie Steinstösser und Hornusser werden bis am Sonntag ihre Festsieger küren. Die meiste Aufmerksamkeit dürfte dabei das Schwingen geniessen, das - zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung - in den letzten Jahren in der Schweiz einen wahren Boom erlebte.

Ein bewegender Moment

Der Sport stand am Freitag allerdings noch nicht so sehr im Zentrum. Am Vormittag wurde das Festgelände am Rand der Stadt Burgdorf eröffnet. Eine richtige Zeltstadt ist auf dem 90 Hektar grossen Gelände entstanden mit Festzelten, Verpflegungsständen und allem, was es für einen Grossanlass braucht.

Kurz nach dem Mittag traf am Bahnhof in Burgdorf eine Delegation der Veranstalter des letzten «Eidgenössischen» vor drei Jahren in Frauenfeld ein. Mit im Gepäck hatten die Thurgauer die Fahne, die nun an die Burgdorfer Veranstalter überging. «Ein bewegender Moment», sagte der Burgdorfer OK-Präsident Andreas Aebi.

Bild: Keystone
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OK-Präsident Andreas Aebi spricht zum Auftakt des Eidg. Schwing- und Älplerfestes 2013 in Burgdorf zu den Gästen. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Bild: Swiss-Image/Andy Mettler
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Die Patrouille Suisse der Schweizer Armee trainiert am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. (Bild: Keystone)
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Die Patrouille Suisse der Schweizer Armee trainiert am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. (Bild: Keystone)
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Bild: Swiss-Image/Andy Mettler
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Musikalischer Auftakt des Eidg. Schwing- und Älplerfestes 2013 in Burgdorf: Die Zentralfahne wird vom OK Frauenfeld nach Burgdorf gebracht und auf der Schützenmatte in Burgdorf herzlich von vielen hundert Zuschauern am Freitag empfangen. (Bild: Swiss-Image/ Andy Mettler)
Ankunft der Fahne im Bahnhof Burgdorf: Die Zentralfahne des Eidg. Schwingerverbandes wird von einer Delegation aus Frauenfeld, dem Austragungsort von 2010, nach Burgdorf begleitet. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Urs Schneider (Mitte, OK-Präsident, ESAF Frauenfeld) bringt die Fahne nach Burgdorf. Die Zentralfahne des Eidg. Schwingerverbandes wird von einer Delegation aus Frauenfeld, dem Austragungsort von 2010, nach Burgdorf begleitet. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Andreas Aebi (links), OK-Präsident und Samuel Grossenbacher (2.v.l.) OK-Vizepräsident erwarten am Bahnhof Burgdorf zusammen mit den Ehrendamen die Zentralfahne des Eidg. Schwingerverbandes. (Bild: swiss-image.ch)
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ESAF 2013: Umzug durch Burgdorf

Trachten, Tiere, Traditionen

Wenig später reihten sich rund 500 Tiere und 1200 Akteure zu einem stattlichen Umzug ein. Dabei präsentierte sich das Emmental von seiner traditionellen Seite - aber nicht nur. Nebst Berner Sonntagstracht und Halbleinen, Kühen, Schafen, Ziegen und Sennenhunden waren im Umzug auch Wasserbüffel und Lamas zu sehen. Sie deuten an, dass die Emmentaler Bauern durchaus auch unkonventionelle Wege beschreiten.

Im offenen Landauer fuhr die Politprominenz vor, allen voran Bundespräsident Ueli Maurer zusammen mit dem bernischen Regierungspräsidenten Christoph Neuhaus und dem Präsidenten des Berner Kantonsparlaments, Bernhard Antener.

Dicht gedrängt standen am Freitagnachmittag die Zuschauer entlang der Umzugsroute. Dies nota bene bei schönstem Sommerwetter und vor der eindrücklichen Kulisse des stattlichen Schlosses Burgdorf.

Hornusser machen den Auftakt

Sportlich ging es am Freitag noch nicht so heftig zur Sache. Einzig die Hornusser standen im Einsatz. Die Schwinger steigen erst am Samstag in die Hosen und auch die Steinstösser werden erst dann ihre Wettkämpfe austragen.

Bei den Schwingern verspricht bereits der erste Gang Hochspannung. Der amtierende Schwingerkönig, Kilian Wenger, trifft auf den ehemaligen König Arnold Forrer. Der alles entscheidende Schlussgang, bei dem der Schwingerkönig erkoren wird, steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm.

Heissluftballon auf Abwegen

Eine kleine Schrecksekunde erlebten die Burgdorfer Schwingfestverantwortlichen am frühen Freitagmorgen, als ein Heissluftballon in der grossen Wettkampfarena notlanden musste.

Der Ballon hatte beim Überflug das Kabel einer sogenannten Spiderkamera berührt. Mit solchen Kameras wird aus der Vogelperspektive ins Arenainnere gefilmt.

Die beiden Ballonfahrer hatten grosses Glück und konnten unverletzt am Boden der Arena aufsetzen. Die Polizei hat zu den Hintergründen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

sda

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