Car-Unglück fordert zweites Todesopfer

Mitte Dezember prallte in Zürich ein Flixbus gegen eine Mauer. Nun ist laut verschiedenen Medienberichten auch ein Chauffeur seinen Verletzungen erlegen.

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Bei dem Unfall mit dem Reisecar bei Zürich kam eine 37-jährige Italienerin ums Leben. Mehr als 40 Personen wurden verletzt. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)
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Der Führerstand des verunglückten Cars wurde stark zusammengedrückt. (Bild: Monika Freund, Keystone-SDA)
Der Kran lädt den Unglücksbus auf einen Tieflader. (Bild: Monika Freund, Keystone-SDA)
Die Bergung des Cars gestaltete sich aufwändig, die Polizei setzte einen Kran ein. (Bild: Monika Freund, Keystone-SDA)
Der Kran hebt den verunglückten Bus an. (Bild: Monika Freund, Keystone-SDA)
Langsam senkt der Car den Reisebus auf einen Tieflader zum Abtransport. (Bild: Monika Freund, Keystone-SDA)

Bei dem Unfall mit dem Reisecar bei Zürich kam eine 37-jährige Italienerin ums Leben. Mehr als 40 Personen wurden verletzt. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Am 16. Dezember geriet ein Reisecar, der von Genua nach Düsseldorf unterwegs war, auf dem Autobahnende A3 bei Zürich ins Schleudern und prallte gegen eine Mauer. Der Unfall forderte über 40 Verletzte, eine Italienerin kam noch an der Unfallstelle ums Leben. Nun hat das Unglück ein zweites Todesopfer gefordert, wie die italienische Zeitung «Il Secolo XIX» gemäss «Blick» schreibt.

Bei dem Opfer soll es sich um einen der beiden Chauffeure handeln. Der 61-jährige Mann, der zum Zeitpunkt des Unfalls nicht am Steuer sass, sei so sehr schwer verletzt gewesen, dass er aus dem Koma nicht mehr erwacht sei.

Beim verunglückten Reisecar handelte es sich um ein Fahrzeug eines Subunternehmens von Flixbus. 

Zusätzliche Signalisation nach tödlichem Carunfall in Zürich

Nach dem schweren Carunfall am frühen Sonntagmorgen in Zürich werden zusätzliche Signalisationselemente eingerichtet. Vorerst werden diese für die Instandsetzungsarbeiten an der Unfallstelle installiert, sie könnten aber anschliessend auch dauerhaft bleiben.