DAVOS: WEF ist gegen Terror gewappnet

In knapp zwei Wochen beginnt das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF). Davos gleicht während dieser Zeit einer Festung. Trotz der Terroranschläge in Paris muss das Sicherheitsdispositiv darum nicht verschärft werden.

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In Davos laufen die Vorbereitungen auf das WEF in zwei Wochen. (Bild: Keystone)

In Davos laufen die Vorbereitungen auf das WEF in zwei Wochen. (Bild: Keystone)

Derzeit gebe es keine Hinweise für eine konkrete Bedrohung, sagte Thomas Hobi von der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage. Eine Änderung des Dispositivs sei daher nicht nötig. «Sollte sich diese Beurteilung in den nächsten Tagen ändern, wären Anpassungen immer noch möglich», sagte Hobi.

Vor dem WEF werde die weltweite Sicherheitslage immer genau analysiert. Dazu steht die für die Sicherheit des Anlasses verantwortliche Kantonspolizei in Kontakt mit dem Nachrichtendienst und den anderen Sicherheitsorganen des Bundes.

Zum WEF reisen jeweils hunderte Politiker und Wirtschaftsführer an. Ein schärferes Sicherheitsdispositiv, als zu deren Schutz in Davos aufgezogen wird, scheint ohnehin kaum möglich. Auf den Dächern sind Scharfschützen postiert, am Himmel kreisen Kampfflugzeuge, Tagungsorte und viele Hotels können nur nach einem Sicherheitscheck betreten werden.

Details zu den Sicherheitsvorkehrungen gab Hobi nicht Preis. Bekannt ist, dass alle Schweizer Polizeikorps Personal für das WEF abkommandieren. Zusätzlich beteiligen sich rund 3000 Armeeangehörige am Sicherungseinsatz. Zwei Drittel davon unterstützen den Flugbetrieb der Luftwaffe. In Davos selbst gelangen während des WEF Berufssoldaten der Militärpolizei für Personenschutz und Zutrittskontrollen zum Einsatz.

sda