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DEMONSTRATION: Juso künden längsten WEF-Protest an

Die Juso wollen in Davos auf die Strasse gehen und einen friedlichen und gewaltfreien Protest gegen die Politik der Reichen dieser Welt veranstalten. Ob dieser bewilligt wird oder nicht: Die Juso werden so oder so protestieren - und zwar so lange wie noch nie in der Geschichte des WEF.
Die JUSO planen eine neue Initiative: Künftig soll Kapital gegenüber Erwerbseinkommen höher besteuert werden. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die JUSO planen eine neue Initiative: Künftig soll Kapital gegenüber Erwerbseinkommen höher besteuert werden. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Trumps Besuch ruft die Gegner des Weltwirtschaftsforums auf den Plan. Am Mittwoch haben die Juso, die SP Graubünden sowie die Nichtregierungsorganisation Campax ein Gesuch für eine Demonstration eingereicht.

Friedlich und gewaltfrei soll der Protest gegen die Politik der Reichen und Mächtigen der Welt sein, betonen sie. Beim WEF-Ausschuss der Bündner Regierung heisst es, man stehe auch dieses Jahr einer Demonstration offen gegenüber. «Es besteht daher durchaus die Möglichkeit, dass die Bewilligung erteilt wird», sagt André Kraske auf Anfrage. Abschliessend beurteilt das Gesuch der Kleine Landrat der Gemeinde Davos. Der Entscheid wird Montag oder Dienstag erwartet. Für Juso-Präsidentin Tamara Funiciello wäre eine Absage ein «mittlerer Skandal», wie sie bekräftigt: «Es ist uns wirklich wichtig, dass wir Unmut über die Politik dieser Reichen kundtun dürfen.» Werde die Demonstration untersagt, stehe dies im Zentrum der öffentlichen Diskussion und nicht die Anliegen der Linksparteien.

Ob es eine Bewilligung gibt oder nicht: Die Juso wollen so oder so in Davos auf die Strasse gehen und den längsten Protest in der Geschichte des WEF organisieren. Ab Dienstag soll während 72 Stunden stets eine Person im Zentrum des WEF stehen. «Die Person stellt die Stimme der 99 Prozent der Bevölkerung dar und wird die täglichen Ungerechtigkeiten anklagen», sagt Funiciello. Die ganze Aktion soll per Livestream übertragen werden.

Dominik Buholzer

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