Die 7 wichtigsten Zitate des Bundesrates aus der Corona-Virus-Medienkonferenz

Schulen werden geschlossen, Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen verboten: Der Bundesrat beschloss heute drastische Massnahmen, um den Coronavirus einzudämmen. Die 7 wichtigsten Zitate aus der Medienkonferenz.

Helene Obrist / Watson
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Heute Freitag informierte der Bundesrat an einer Pressekonferenz über die neusten Massnahmen, um den Coronavirus einzudämmen.

Heute Freitag informierte der Bundesrat an einer Pressekonferenz über die neusten Massnahmen, um den Coronavirus einzudämmen.

Bild: screenshot/admin.ch

Alain Berset zur Kinderbetreuung:

«Bitte schicken sie ihre Kindern nicht zu den Grosseltern, das ist sehr wichtig.»

Karin Keller-Sutter zu den Auslandsreisen:

«Wir raten von jeder Auslandreise ab, wenn diese nicht unbedingt nötig ist.»

Alain Berset zum Ausgang:

«Die Partyszene muss verstehen, dass sie nun etwas anderes tun muss, als Party zu machen.»

Karin Keller-Sutter zur Lage an den Grenzen:

Anmerkung der Redaktion: Es gibt weiterhin folgende Ausnahmen: Schweizer Bürgerinnen und Bürger, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, dürfen weiterhin in die Schweiz einreisen.

«Allen Personen aus Risikoregionen wird die Einreise in die Schweiz verweigert. Diese Massnahme ist gezielt und verhältnismässig.»

Alain Berset zum Verhalten von Restaurants, Clubs und Bars:

Restaurant, Clubs und Bars dürfen nicht mehr als 50 Personen beherbergen. Gemäss Gesundheitsminister Alain Berset sind diese Massnahmen ab sofort bindend, alles andere Verhalten sei illegal.

«Das ist eine Verordnung, das heisst sie ist verpflichtend. Ich gehe davon aus, dass sie umgesetzt wird, alles andere ist illegal. Die Kantone sind da, um dies umzusetzen.»

Simonetta Sommaruga zu den historische Massnahmen:

«Ich weiss nicht, ob es solche Massnahmen schon einmal gab – und wenn, dann nur unter sehr anderen Umständen.»

Alain Berset zu den Eskalations-Stufen:

Derzeit gilt in der Schweiz noch immer Stufe zwei, heisst «besondere Lage». Dazu sagte Berset Folgendes:

«Wir möchten eine ausserordentliche Lage so lange wie möglich herauszögern.»