Die Luzerner IV-Awards gehen an Emmi und Eier-Produzenten aus Malters

Die Emmi Schweiz AG und die Fischer Eier GmbH erhalten die diesjährigen Luzerner IV-Awards. Sie haben laut dem Preisgericht bei der Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung ausgezeichnet mitgearbeitet.

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(sda) Die Mitarbeitenden der Emmi Schweiz AG und der Fischer Eier GmbH in Malters würden einen hohen Stellenwert geniessen, das gelte gerade auch für jene mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, teilte die Luzerner IV-Stelle anlässlich der Preisverleihung am Mittwochabend mit. Sie habe in Zusammenarbeit mit den Firmen für zahlreiche Mitarbeitende mit einem Handicap neue Anstellungen oder andere Tätigkeitsfelder finden können.

Der Preis ist mit je 10'000 Franken dotiert. Der Milchverarbeiter Emmi mit Sitz in Luzern wird diesen verdoppeln und in ein weiteres Eingliederungsprojekt investieren. Der Eierproduzent Fischer Eier lässt das Geld den Mitarbeitenden zukommen. Im 15-Personen-Betrieb mit 11'000 Legehennen sei man auf Verständnis bei der Begleitung von Personen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung angewiesen.

Emmi verdoppelt den Wert des erhaltenen Preises und investiert diesen in ein weiteres Eingliederungsprojekt.

Emmi verdoppelt den Wert des erhaltenen Preises und investiert diesen in ein weiteres Eingliederungsprojekt.

Bild: Pius Amrein

Der IV-Award wurde dieses Jahr zum siebten Mal vergeben. Gastreferentin des Abends war alt Bundesrätin Doris Leuthard. Zu den früheren Preisträgern zählen etwa das Transportunternehmen Galliker aus Altishofen oder die Discountkette Otto's aus Sursee.

Insgesamt unterstützte die Luzerner IV-Stelle im vergangenen Jahr über 1200 Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung erfolgreich bei der Eingliederung. Das Preisgeld stammt aus dem Zinsertrag eines Fonds, den die IV Luzern nach einer Erbschaft Ende 2011 gebildet hatte. Ein ehemaliger Rentenbezüger hinterliess ihr rund 1,4 Millionen Franken.