Alex Frei wechselt zum FC Wil: Vier prominente Trainer starteten hier ihre steile Karriere

Die Liste beim Ostschweizer Challenge-League-Klub ist lang mit Trainern, die im Bergholz ihre Laufbahn begannen, später gross herauskamen oder ihre Karriere von hier aus neu lanciert haben. Wir haben vier von ihnen herausgepickt.

Markus Brütsch
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Christian Gross: Vom 1.07.1988 bis zum 30.06.1993 beim FC Wil .

Christian Gross: Vom 1.07.1988 bis zum 30.06.1993 beim FC Wil
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Christian Gross:   Der Zürcher kommt 1988 als 34-Jähriger zum FC Wil und wird Spielertrainer beim 2.-Ligaklub. Mit zwei Aufstiegen schreibt er eine wunderschöne Erfolgsgeschichte. Wil wird Ausgangspunkt für den Weg zu GC, Tottenham, zum FCB, zu Stuttgart, YB, al-Ahli und Zamalek. Bilanz: 15 Titel.

Marcel Koller: vom 1.07.1997 bis zum 31.12.1998 beim FC Wil.

Marcel Koller: vom 1.07.1997 bis zum 31.12.1998 beim FC Wil.

Marcel Koller:   Nach 17 Jahren als Profi bei GC kommt er zum FC Wil. Die Spieler staunen, wie er sich für keine Arbeit zu schade ist und den Klub zum Aufstiegsanwärter in die NLA macht. Das ruft den FC St. Gallen auf den Plan. Mit diesem wird Koller Meister und es folgen bis heute GC, Köln, Bochum, Österreich und der FCB.

Uli Forte: Vom 1.07.2006 bis zum 30.06.2008 beim FC Wil.

Uli Forte: Vom 1.07.2006 bis zum 30.06.2008 beim FC Wil.

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Uli Forte:   Wie Koller macht ab 2006 ein nächster Zürcher beim FC Wil auf sich aufmerksam. Bei Red Star noch Spielertrainer, steigt der damals 32-Jährige in den Profifussball ein und führt die Wiler in die Spitze der Challenge League. St. Gallen ruft, später GC, YB, der FCZ und noch einmal GC. Mit den beiden Zürcher Klubs wird er Cupsieger.

Ciriaco Sforza: Vom 1.04.2019 bis zum 31.08.2020 beim FC Wil.

Ciriaco Sforza: Vom 1.04.2019 bis zum 31.08.2020 beim FC Wil.

Ciriaco Sforza:   Der Aargauer wird nach seiner imposanten Profikarriere beim FC Luzern 2006 Trainer in der Super League. Richtig auf Touren kommt er wie danach auch bei GC nicht. Den FC Thun, seine dritte Station im Oberhaus, verlässt er nach nur drei Monaten. Was den FC Wil nicht abhält, ihm 2019 eine neue Chance zu geben. Dem FCB imponiert dort seine Arbeit mit Talenten so sehr, dass er ihn als Nachfolger von Koller verpflichtet.

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