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DNA-Tests sollen Vertrauen in Schweizer Fleisch erhöhen

Während Meatstory den Kon­sumenten mehr Informationen über die Herkunft eines Fleischstücks verschaffen möchte, will der Fleischverband Proviande die bestehenden Herkunftsnach­weise besser kontrollieren. «Wo Schweizer Fleisch draufsteht, soll auch Schweizer Fleisch drin sein», definiert Projektleiter Werner Siegenthaler das Ziel. Das geplante Prüfsystem besteht aus zwei Teilen: Im Schlachthof wird jedem Tier eine DNA-Referenzprobe entnommen und in einer Datenbank abgelegt. Im Handel und in der Gastronomie werden dann die eigentlichen Stichproben gemacht. Behauptet ein Restaurant Schweizer Rindfleisch zu verkaufen, ohne dass die DNA mit einer Referenzprobe in der Datenbank übereinstimmt, inspiziert Pro­viande den Gasthof. Geprüft wird dann, ob das Fleisch fälschlicherweise aus dem Ausland kommt oder ob Pferde- anstelle von Rindfleisch verkauft wird. Voraussichtlich im April sollen die ersten Kontrollen erfolgen.(rob)

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