Interview

Drei Jungpolitiker im Interview: «Eine Rentenreform werden auch wir nicht einfach so hinkriegen»

Am 20. Oktober wurden sieben Nationalrätinnen und Nationalräte unter 30 Jahren gewählt. Drei von ihnen sprechen über hohe Erwartungen, den Umgang mit Lobby-Mandaten und darüber, ob man als Nationalrat noch in den Ausgang darf.

Interview: Tobias Bär und Sven Altermatt
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Mike Egger, Andri Silberschmidt und Meret Schneider (v.l.) beim Gespräch im Zürcher Hauptbahnhof. Egger ist bereits Nationalrat, Silberschmidt und Schneider werden am Montag vereidigt. (Bild: Colin Frei)

Mike Egger, Andri Silberschmidt und Meret Schneider (v.l.) beim Gespräch im Zürcher Hauptbahnhof. Egger ist bereits Nationalrat, Silberschmidt und Schneider werden am Montag vereidigt. (Bild: Colin Frei)

Colin Frei

Ein Fleischfachmann aus dem St. Galler Rheintal, der für die SVP politisiert. Eine vegane Tierschutzaktivistin, die als Primarschülerin auf einen Baum kletterte, damit dieser nicht gefällt wird.

Und ein freisinniger Jungunternehmer, der neben seiner Armbanduhr noch eine Fitnessuhr trägt. Die Nationalräte Mike Egger, Meret Schneider und Andri Silberschmidt verbindet wenig. Gemeinsam ist ihnen, dass sie deutlich jünger sind als der Altersdurchschnitt in der grossen Kammer.

Sie haben alkoholfreie Getränke bestellt. Ihnen ist schon bewusst, dass im Parlament viel Weisswein auf Sie wartet?

Mike Egger: Das kann ich bestätigen. Der gesellschaftliche Aspekt nach der politischen Arbeit ist wichtig. Indem man zusammen essen geht oder eins trinkt, können auch wieder neue Lösungen entstehen und Mehrheiten geschaffen werden.

Wie hält man bei all den Apéros und langen Sitzungen die Linie?

Egger: Das ist eine Herausforderung (lacht). Man darf am Buffet nicht zu stark zulangen. Wir sind primär wegen der politischen Arbeit in Bern und nicht wegen irgendwelchen Apéros oder Einladungen. Manchmal arbeite ich bis 1 Uhr im Bundeshaus. Ebenfalls gehe ich einmal pro Woche ins Fitnessstudio, so gleicht sich das wieder aus.

Meret Schneider: Als Veganerin bin ich froh, wenn ich an den Apéros überhaupt etwas zu essen bekomme. Zudem bin ich Langstreckenläuferin und habe kein Problem mit der Linie.

Wird das Laufen nicht leiden unter dem Nationalratsamt?

Schneider: Das geht immer irgendwie. Ich hatte bis jetzt auch volle Tage. Ich muss zwischendurch rennen, um den Kopf frei zu bekommen.

Silberschmidt: Ich bin einer, der Morgensport macht. Als ich noch für eine Bank gearbeitet habe, war ich eigentlich immer morgens um 6 Uhr im Fitness. Das war mein Ausgleich zum täglichen Sitzen.

Das Parlament wurde bei den Wahlen verjüngt. Hat das einen Einfluss auf die Politik?

Silberschmidt: Es ist sehr schön, dass es eine Verjüngung gab. Aber man darf die Wirkung auch nicht überschätzen. Klar können wir als Generation, die in den 2000er Jahren aufgewachsen ist, neue Impulse setzen. Oft trennen uns wohl aber die ideologischen Überzeugungen mehr, als dass das jugendliche Alter uns verbindet.

Schneider: Wir Jüngeren sind eher bereit, überparteilich zusammenzuarbeiten. Bei der Digitalisierung oder der gesellschaftlichen Liberalisierung können wir Positionen finden, die vielleicht auch einmal von jenen der Partei abweichen und dort zu einem Umdenken führen. Die Jungen sind sich zum Beispiel ziemlich einig, dass höhere Hürden für den Zivildienst ein Blödsinn sind. Ich glaube schon, dass wir Bewegung reinbringen. Aber: Eine Rentenreform werden auch wir nicht einfach so hinkriegen.

Wie schätzen Sie das als Bisheriger ein, Mike Egger?

Egger: Das Parlament soll die Gesellschaft widerspiegeln. Wir brauchen Ältere mit Erfahrung, wir brauchen die aus dem mittleren Alterssegment und wir brauchen die Jungen. Der Vorteil der Jungen ist, dass sie etwas unverblümter an die Sache rangehen. Man ist weniger von einem Lobby-Mandat abhängig, wie das in Bern leider viele sind.

Bei altgedienten Parlamentariern, die eine jahrelange Ochsentour hinter sich haben, sorgen die «Grünschnäbel» auch mal für Stirnrunzeln. Verstehen Sie das?

Silberschmidt: Es hat ein gesellschaftlicher Wandel stattgefunden. Früher war es noch viel wichtiger, langjährige Erfahrung mitzubringen. Unsere Generation probiert eher mal etwas aus und scheitert dann vielleicht auch mal. Die linearen Politikerkarrieren wird es bei uns weniger geben. Wir werden in 20 Jahren vielleicht etwas ganz anderes machen.

Schneider: Zumindest in meinem Umfeld sind alle total begeistert davon, dass nun die Jungen kommen. Und ich habe mit 16, 17 Jahren die Junge Grüne Partei Zürcher Oberland gegründet. Bei Andri war es ähnlich. Ich habe mich jetzt also während zehn Jahren stark engagiert. Zumindest innerhalb der Partei kennt man uns schon lange.

Egger: Ich wurde mit 19 Jahren Kantonsrat, habe dort während sieben Jahren wichtige Erfahrungen gesammelt. Ich weiss somit, wie ein Parlament funktioniert und dass man ab und zu taktieren muss, um Mehrheiten zu generieren.

Soll man sich zu Beginn etwas zurückhalten – oder gleich die ersten Vorstösse einreichen?

Silberschmidt: Man erarbeitet sich relativ schnell einen schlechten Ruf, wenn man einfach mit Vorstössen reinfährt. Ich hatte meinen ersten Vorstoss schon formuliert. Ich habe dann aber noch bei den Parlamentsdiensten um Unterlagen zum Thema gebeten. Und ich habe gesehen, dass ich mir den Vorstoss wohl sparen kann. Das habe ich auch von meinem «Götti» im Nationalrat, Marcel Dobler, mit auf den Weg bekommen: Viele Vorstösse dienen nur der Profilierung und werden dann abgeschrieben. Ich will aber Wirkung erzielen. Ob mit einem Vorstoss oder mit anderen Mitteln, entscheidet sich dann von Fall zu Fall.

Schneider: Die Profilierungsvorstösse kenne ich aus dem Zürcher Kantonsrat. Darauf habe ich sicher keine Lust. Ich bin aber daran, zwei Vorstösse vorzubereiten. Es geht um die Themen, die ich schon länger bearbeite: Nahrungsmittelverschwendung und Tierschutz. Vielleicht bin ich etwas übermotiviert, aber ich finde, das darf man als junge Neugewählte sein.

Egger: Es gibt keinen Grund, als Neuling in Bern auf irgendetwas zu warten. Denn es wartet auch niemand auf dich. Man muss sich beweisen, sich bekannt machen. Mit Vorstössen alleine ist es aber sicher nicht getan. Den Respekt erarbeitet man sich eher mit der Arbeit innerhalb der Fraktion und vor allem in den Kommissionen.

Was dominiert wenige Tage vor dem Amtsantritt: Die Vorfreude auf die neue Herausforderung – oder die Ehrfurcht?

Silberschmidt: Wenn die Freude nicht dominieren würde, wäre das ein schlechtes Zeichen. Aber ich muss sagen: Unmittelbar nach der Wahl war das Gefühl der Ehrfurcht noch relativ bescheiden. Mittlerweile ist es etwas stärker. Man merkt schon, dass eine gewaltige Aufgabe wartet. Es gibt viele Leute, die an einen glaube, gerade weil man neu ist.

Schneider: Bei mir ist die Vorfreude auch enorm gross. Aber ich spüre auch einen grossen Druck, teilweise konzentriert auf meine Person. Gewonnen haben am 20. Oktober die Grünen und die jungen Frauen. Und ich bin eine grüne, junge Frau. Ich höre oft: «Die Meret ist jetzt im Nationalrat. In vier Jahren ist die Schweiz CO2-neutral, es gibt mehr Nachtzüge und unterirdische Velowege.» Da muss ich sagen: «Freunde, ich marschiere da nicht rein und rette die Schweiz oder gleich die ganze Welt im Alleingang.»

Mike Egger: «Ich gehe weiterhin mit Freunden an die Fasnacht»

Egger: Diesen Glauben habt ihr aber auch gezielt geschürt.

Schneider: Klar bin ich der Meinung, dass die Schweiz klimafreundlicher werden muss. Und wir Grünen wurden gewählt, um zu liefern. Aber kein Grüner ist so realitätsfremd zu glauben, er könne als Nationalrat zum Weltretter werden.

Gemäss einer Studie entspricht der Arbeitsaufwand für ein Nationalratsmandat einem Beschäftigungsgrad von 90 Prozent. Wie bringen Sie das mit Ihrer Arbeit als Fleischfachmann und Projektleiter unter einen Hut, Herr Egger?

Egger: Es ist wie bei allem eine Frage der Organisation. Man braucht sicher einen flexiblen Arbeitgeber. Mein Ziel ist es, 50 Prozent der Zeit für die Politik aufzuwenden und 50 Prozent für den Beruf. Effektiv ist das Verhältnis wohl 70:50. Du musst vergessen, dass eine Fünftagewoche realistisch ist. Ich erwarte eigentlich von jedem Parlamentarier, dass er nebenher noch einer Arbeit oder einer Ausbildung nachgeht. Nur so bekommt man mit, was die Leute beschäftigt.

Wie werden Sie das handhaben, Frau Schneider und Herr Silberschmidt?

Schneider: Ich werde weiterhin in einem 60-Prozent-Pensum für die Tierrechtsorganisation Sentience Politics arbeiten und dort unter anderem die Volksinitiative gegen Massentierhaltung betreuen. Ich finde es wichtig, dass man beruflich tätig bleibt. Sonst kann es sein, dass man die Wiederwahl primär anstrebt, damit der Lebensunterhalt gedeckt ist. Ich will jederzeit auch ohne das Amt auf eigenen Beinen stehen können.

Meret Schneider: «Vielleicht bin ich etwas übermotiviert»

Silberschmidt: Ich führe ein Gastrounternehmen, mit dem wir demnächst auch nach Bern expandieren wollen – damit ich auch während der Sessionen mein Essen bekomme (lacht). Als Verwaltungsratspräsident muss ich aber nicht jeden Morgen in der Küche stehen, das lässt sich gut mit dem Nationalratsmandat vereinbaren. Ich will im neuen Jahr eine zusätzliche Anstellung finden. Mit 25 ist es gut, noch einen Chef zu haben.

Neue Nationalräte sind bei Interessenvertretern besonders begehrt. Haben Sie viele Angebote für ein Pöstchen erhalten?

Silberschmidt: Man muss Nein sagen können. Ich tausche mich mit Personen von ausserhalb der Politik aus. Sie sollen mir sagen, ob etwas in Frage kommt oder nicht. Klar ist, dass ich meine beiden Zutrittsausweise vorerst nicht vergeben werde. Ich kann nicht mit 25 in den Nationalrat kommen und dasselbe machen wie jene, die doppelt so alt sind. Ich finde, wir müssen die Jugendlichkeit auch ein Stück weit leben. Wir sind viel transparenter und offener. Ich versuche über Instagram einen Einblick in meine politische Arbeit zu geben. Meine Freunde erwarten das. Die wollen wissen, wie Entscheide entstehen und welche Interessen dahinterstehen.

Schneider: Es gab extrem viele Anfragen. Auch von überraschender Seite, also von Wirtschaftsverbänden oder von der Pharma. Da frage ich: «Ihr wisst schon, dass ich eine Gegnerin der Politik bin, für die ihr steht? Ich glaube, ich nütze euch nichts.» Meine Ausweise vergebe ich an Organisationen, die bei der Massentierhaltungs-Initiative eine Rolle spielen. Diese Stimmen haben heute viel zu wenig Gewicht, die sollen ruhig etwas mitmischen im Parlament. Die anderen machen das ja auch. Jede Krankenkasse hat eine bessere Lobby als sämtliche Nutztiere zusammen.

Egger: Ich habe zu Beginn zwei Anfragen von Krankenkassen bekommen. Denen habe ich relativ direkt zurückgeschrieben, dass ich davon nichts halte. Ich gebe meine Ausweise nicht raus. Jeder, der zu mir ins Bundeshaus kommen will, kann sich anmelden. Bei Mandaten habe ich nichts dagegen, wenn jemand aufgrund seiner Kompetenzen in einen Verwaltungsrat kommt. Wenn er aber nur dort ist, weil er Politiker ist, dann ist das falsch.

Lange hiess es, die Jungen seien unpolitisch. Die Klimademos zeichnen ein anderes Bild.

Schneider: Ich glaube, die Jungen sind tatsächlich politischer als auch schon. Sie interessieren sich für Themen wie den Klimawandel. Das ist eine gute Sache. Vor allem dann, wenn sie in die Parteien eintreten und dort Spuren hinterlassen, denn an Demos und Streiks nimmst du nicht bis 50 teil. Auf die Strasse geht aber immer noch nur ein kleiner Teil der Jungen. Für einen grossen Teil sind Dinge wie der Black Friday wichtiger, sie geben sich dem Konsumwahn hin. Oder sie konzentrieren sich auf die sozialen Medien, die für unglaublich viele Junge so unglaublich viel bedeuten. Von daher wäre es falsch zu sagen, dass die Jugend seit einem Jahr total politisiert ist und dass jetzt die 80er Jahre wiederauferstehen.

Egger: Bei den Jungen ist die Stimmbeteiligung zwar gestiegen. Aber über alle Altersgruppen hinweg ist sie gesunken. Das muss uns Sorgen machen. Wir müssen uns fragen, wie wir die Politik für die Menschen wieder interessanter machen können.

Andri Silberschmidt: «Es gibt viele Leute, die an einen glauben, gerade weil man neu ist»

Silberschmidt: Ich finde, die Jungen werden zu stark als Kollektiv gesehen. Dabei handelt es sich um eine extrem fragmentierte Generation. Eine Generation, die nicht viel mehr oder viel weniger politisch interessiert ist als frühere. Man hört immer, die Jungen seien faul oder interessierten sich zu wenig. Es gibt sehr interessierte Junge. Aber auch solche, die neben ihrem Job und ihrem Hobby nichts anderes brauchen und zufrieden sind mit dem, was sie haben. Das müssen wir Politiker respektieren. Ich würde mir auch eine höhere Stimmbeteiligung wünschen. Aber letztlich ist es in der Verantwortung jedes einzelnen, ob und wie stark er am politischen Leben teilhaben will.

Schneider: Ein Indikator dafür, dass eine Politisierung der Jungen stattfindet, ist der wachsende Einfluss der Jungparteien. Dieser Trend stimmt mich positiv.

Herr Silberschmidt und Herr Egger, Sie gründen zusammen mit der Grünen Franziska Ryser eine Wohngemeinschaft. Werden Sie auch am Küchentisch politisieren?

Egger: Ich hoffe natürlich, dass ich den Beiden das gute Lebensmittel Fleisch näherbringen kann. Ich werde sie ab und zu bekochen.

Sind Sie ein guter Koch?

Egger: Ich glaube, das kann man so sagen – wenn es um Fleisch geht.

Silberschmidt: Das ist gut zu wissen.

Liegt eine durchzechte Nacht oder eine Party in der Berner WG noch drin, oder muss man als Nationalrat stets seriös sein?

Silberschmidt: Seit der Wahl werde ich überall erkannt, das ist schon eine Herausforderung. Umso wichtiger ist ein Umfeld, wo ich mich selbst sein kann. Ich verbringe durch mein politisches Engagement 90 Prozent meiner Zeit mit Menschen, die doppelt so alt sind wie ich. In der restlichen Zeit will ich mich mit Gleichaltrigen umgeben.

Schneider: Ich war nie der Typ für durchzechte Nächte. Ich gehe in meiner Freizeit in die Berge, immer an denselben Ort, immer alleine.

Werden Sie auf der Strasse erkannt?

Schneider: Mit der Anonymität war es schon 2018 ein Stück weit vorbei, als SRF eine Doku über mich ausgestrahlt hat. Jetzt ist es aber so, dass ich in Uster von A nach B laufe und mehrmals angesprochen werde: «Ach, die Frau Nationalrätin.» Dann sage ich: «Meret, freut mich.» Ich hatte schon viele spannende Gespräche. Oft bekommt man gleich einen Auftrag mit auf den Weg, aus dem unmittelbaren Umfeld der Person. «In Uster müsste man das und das machen. Können Sie das denen in Bern sagen?»

Egger: Es ist wichtig, dass man genau gleich weiterlebt und authentisch bleibt. Ich gehe weiterhin mit Freunden an die Fasnacht. Obwohl einige sagen, das liege als Nationalrat nicht mehr drin. Warum nicht? Wenn es mich am Abend einmal erwischt, dann habe ich halt ein «Rüschli». Meine Erfahrung ist, dass die Leute Freude haben, wenn du mit ihnen mal ein Schnäpschen nimmst. Wir sind nichts Spezielles, nur weil wir jetzt in Bern sitzen.

Zur Person

Mike Egger
Bild: Colin Frei
Mike Egger
Mike Egger, 27, rückte im März dieses Jahres für SVP-Urgestein Toni Brunner in den Nationalrat nach und schaffte im Oktober die Wiederwahl. Zuvor politisierte er seit seinem 19. Lebensjahr im St. Galler Kantonsrat. Der «Rheinthaler mit Herzblut», wie er sich selbst bezeichnet, ist gelernter Fleischfachmann und Betriebswirtschafter.

Zur Person

Meret Schneider
Bild: Colin Frei
Meret Schneider
Meret Schneider, 27, wurde im Oktober in den Nationalrat gewählt. Zuvor war sie Gemeinderätin von Uster und Zürcher Kantonsrätin. Die Co-Geschäftsleiterin der Tierrechtsorganisation Sentience Politics engagiert sich gegen Foodwaste und Massentierhaltung. Sie studierte unter anderem Umweltwissenschaften.

Zur Person

Andri Silberschmidt
Bild: Colin Frei
Andri Silberschmidt
Andri Silberschmidt ist ab kommender Woche mit 25 Jahren das jüngste Mitglied des Nationalrats. Das Mandat eroberte der Zürcher FDP-Politiker auf Kosten von Gewerbeverbandspräsident Hans-Ulrich Bigler. Mit 17 trat er den Jungfreisinnigen bei, die er zuletzt präsidierte. Der Gastrounternehmer studierte Betriebsökonomie.