DÜBENDORF: Auf Rekordjäger «Grimsel» folgt «Flüela»

Der Elektrorennwagen «Grimsel» brach in der vergangenen Saison alle Rekorde. Nun bauen die Jungingenieure aus Zürich und Luzern bereits an seinem Nachfolger, der wieder nach einem Alpenpass benannt wurde.

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Mehr gibt es vom neuen Elektrorenner noch nicht zu sehen. (Bild: PD)

Mehr gibt es vom neuen Elektrorenner noch nicht zu sehen. (Bild: PD)

29 Podiumplatzierungen, 3 Gesamtsiege, 1 Weltrekord: die Statistik von «grimsel» übetraf sogar die kühnsten Erwartungen des Projektteams. Für das neue studentische Team, welches sich Mitte September zum ersten Mal versammelte, würden diese Erfolge veranschaulichen, wie hoch die Messlatte im Laufe der vergangenen Jahre gesetzt wurde. Dies teilt der akademische Motorsportverein Zürich AMZ am Dienstag mit. Zugleich sei diese Erfolgshistorie ein grosser Ansporn für alle Beteiligten, die bisherigen Grenzen des Möglichen weiter zu verschieben und ein verbessertes Gesamtkonzept auszuarbeiten.

4 Elektrotechniker der Hochschule Luzern

Dem AMZ würden sich diese Saison neben zahlreichen Freelancern 16 neue Mitglieder anschliessen: 12 Maschinenbaustudenten der ETH Zürich und 4 Elektrotechniker der Hochschule Luzern. Zusammen mit der technischen Projektleitung bilden sie das Kernteam, welches die Konzeptwahl und die Konstruktion des neuen Boliden vorantreibt. Anknüpfend an eine langjährige AMZ-Tradition wurde wieder ein Schweizer Alpenpass als Namensgeber gewählt: «flüela».

«Flüela» nimmt bereits Formen an

Seit Mitte September entstehen die ersten Konzeptentwürfe. Während einem Treffen mit den Experten des Sauber F1 Teams seien interessante Gedankenanstösse entstanden und wertvolle Tipps eingeholt worden. Ende Oktober wurde ein Grobkonzept für «flüela» formuliert. Seitdem würden die Konstruktion und Simulationen auf Hochtouren laufen und «flüela» gewinne Tag für Tag mehr an Form, heisst es weiter.

pd/uus

Blick auf den «grimsel». (Bild: PD)

Blick auf den «grimsel». (Bild: PD)

Der Elektrorennwagen «grimsel» hat den Turbo gezündet und den Beschleunigungsweltrekord in 1,785 Sekunden gebrochen. (Bild: PD)

Der Elektrorennwagen «grimsel» hat den Turbo gezündet und den Beschleunigungsweltrekord in 1,785 Sekunden gebrochen. (Bild: PD)