Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EINWANDERUNG: Ueli Maurer kritisiert seine Partei

Die SVP ist nicht mit von der Partie der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Ueli Maurer sieht darin einen Vorteil.
Blick auf Ueli Maurer durchs Schweizer Kreuz: Der Verteidigungsminister beim Interviewtermin am vergangenen Freitag in seinem Büro in Bern. (Bild: Keystone/Marcel Bieri)

Blick auf Ueli Maurer durchs Schweizer Kreuz: Der Verteidigungsminister beim Interviewtermin am vergangenen Freitag in seinem Büro in Bern. (Bild: Keystone/Marcel Bieri)

bu. Der Bundesrat will die SVP nicht in der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Das passt der Partei überhaupt nicht. Sie sieht darin eine Provokation. Bundesrat Ueli Maurer hat für die Haltung seiner eigenen Partei wenig Verständnis. «Ich verstehe nicht, dass die Partei von Anfang an dabei sein will», sagt er im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». Der ehemalige Parteichef rät seinem Nachfolger: «Ich würde an Stelle der Partei nicht darauf bestehen, als einer von 15 in so einer Kommission mitmachen zu können. Man bleibt damit unabhängiger für die Kritik am Vorschlag.»

Im Interview äusserst sich der Verteidigungsminister auch zur Krise in der Ukraine. «Was wir jetzt in der Ukraine sehen, ist der alte Konflikt um den Machtanspruch zwischen Ost und West. Das hat uns in der Vergangenheit begleitet und wird es auch künftig tun», sagt er. Für Maurer ist klar, welche Lehren aus dem Konflikt gezogen werden müssen. «Noch bei der Armee XXI waren wir der Meinung, wir hätten monatelang Zeit, weil Konflikte sich Jahre im Voraus ankündigen würden. Doch nun hat sich einmal mehr bestätigt, dass das nicht stimmt.»

Im Dialog mit Russland bleiben

Für den Verteidigungsminister wäre es jetzt falsch, den Dialog mit Russland auf Eis zu legen. Maurer: «Natürlich bin auch ich geschockt über die Vorgänge auf der Krim. Aber gerade in solch spannungsgeladenen Momenten ist es für einen neutralen Staat wichtig, weiterhin mit allen zu reden.»

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der &laquo;Zentralschweiz am Sonntag&raquo;.</em>

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.