Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EMMEN: Luftwaffenkommandant wirbt für Weiterentwicklung der Armee

Der Kommandant der Luftwaffe, Aldo Schellenberg, hat an einem Informationsrapport auf dem Militärflugplatz Emmen an seine Milizoffiziere und das Berufspersonal appelliert, die Reihen zu schliessen
Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, Kommandant der Schweizer Luftwaffe, spricht während dem Informationsrapport der Luftwaffe auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, Kommandant der Schweizer Luftwaffe, spricht während dem Informationsrapport der Luftwaffe auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Schellenberg warb beim Rapport am Donnerstag beim Militärflugplatz in Emmen für Unterstützung für die Weiterentwicklung der Armee (WEA) im Falle eines Referendums dagegen. Er betonte, der Finanzierungsrahmen von 5 Milliarden Franken jährlich sei an die WEA geknüpft. «Wer die WEA bekämpft, setzt diesen hart umkämpften Erfolg aufs Spiel und beginnt wieder bei Feld 1.»

Schellenberg versuchte Befürchtungen zu zerstreuen, dass die Luftwaffe in der neuen Führungsstruktur marginialisiert werde. Die neue Kopfstruktur hatte intern für Kritik gesorgt. «Ich stehe dahinter», sagte der Luftwaffenchef.

Für die Zukunft der Armee zeigte er sich zuversichtlich. Die Rahmenbedingungen seien nicht ganz einfach, aber es gebe weniger Wolken am Himmel als auch schon, sagte Schellenberg. «Wichtig ist, dass wir die Formation geschlossen halten».

Kein Veto durch Gang an Medien

Mit Blick etwa auf das sistierte Rüstungsprojekt Bodluv, bei dem Informationen an die Medien weitergegeben wurden, sagte er: «Es kann nicht sein, es darf nicht sein, dass jede und jeder, der mit seiner Meinung intern nicht durchgedrungen ist, sein Veto damit geltend macht, dass er damit an die Öffentlichkeit geht.» Das sei nicht nur strafbar, sondern schädige das System Luftwaffe und das System Armee.

Wer der Meinung sei, dass in gewissen Fällen fahrlässig entschieden oder unprofessionell oder gar widerrechtlich gehandelt werde, solle sich bei den Vorgesetzten melden oder anonym bei der Whistleblowerstelle des Bundes oder des Verteidigungsdepartements VBS.

Aufgrund der laufenden Untersuchungen wollte sich Schellenberg nicht konkret zu Bodluv äussern. Er begrüsste aber die Einsetzung einer Expertengruppe zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Das Projekt solle die Zusammenhänge zwischen Fliegern und Fliegerabwehr aufzeigen. Denn für die Sicherung des Luftraums brauche es nicht nur Flieger, sondern auch die Fliegerabwehr. Diese ergänzten einander.

Für das Projekt zeigte er sich optimistisch, den Zeitplan für einen Typen-Entscheid bis 2020 und die Lieferung bis 2025 einhalten zu können. «Wir haben alle die Chance, bei diesem Projekt alles richtig zu machen.»

sda

Offiziere lauschen den Ausführungen von Korpskommandant Aldo C. Schellenberg. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Offiziere lauschen den Ausführungen von Korpskommandant Aldo C. Schellenberg. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.