ENERGIE: Alte AKWs sollen früher vom Netz

Brisanter Vorschlag des Wirtschaftsverbandes Swiss Cleantech. Alte AKWs sollen früher vom Netz, die anderen vor allem noch im Winter Strom produzieren.

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Der Kühlturm des AKW Leibstadt. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Kühlturm des AKW Leibstadt. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

red. Der Wirtschaftsverband Swiss Cleantech will AKW-Betreibern einen Ausweg aus dem Gezerre um Restlaufzeiten aufzeigen. Er schlägt vor, dass Mühleberg und Beznau nach weniger als 50 Jahren vom Netz gehen, die Restkontingente aber den neueren Werken in Gösgen und Leibstadt übertragen.

Diese sind sicherer als die alten AKW und könnten länger Strom liefern. «Das macht wirtschaftlich Sinn, denn ein neueres Werk braucht weniger Instandhaltungsinvestitionen», sagt Verbandspräsident Nick Beglinger gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag».

Zusätzlich sollen Gösgen und Leibstadt nur noch dann laufen, wenn ihr Strom benötigt wird: im Winterhalbjahr. Das hätte den Vorteil, dass man auf Gaskraftwerke verzichten könnte und sowohl AKW-Betreibern als auch der Wirtschaft Planungssicherheit geben könnte, so der Wirtschaftsverband.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder im E-Paper.