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Entlastung für Kantone

Fondssuisse Im Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel steht, dass die Nationalbank den Gegenwert der Noten, die nicht fristgerecht umgetauscht worden sind, dem Schweizerischen Fonds für Hilfe bei nicht versicherbaren Elementarschäden (Fondssuisse) gutschreiben muss. Dieser Fonds enthält zurzeit rund 269 Millionen Franken.

Wenn man bedenkt, dass die Summe der sich im Umlauf befindenden zurückgerufenen Banknoten der sechsten Serie Jahr für Jahr nur minim sinkt, dürfte Fondssuisse gemäss bestehender Praxis im Jahr 2020 einen rekordhohen Betrag erhalten. Die bisher höchste Summe, die Fondssuisse je erhalten hat, waren jene rund 244 Millionen Franken, die der Fonds im Jahr 2000 von der Nationalbank aus der Banknotenserie aus den Fünfzigerjahren erhielt.

Fondssuisse hilft seit der Gründung im Jahr 1901 Betroffenen von Unwetterschäden, gegen die man sich nicht versichern kann, mit Beiträgen an die Wiederherstellungskosten.

«Wir tragen damit zum Erhalt unserer Kulturlandschaft und der ländlichen Infrastrukturen bei», sagt Fondssuisse-Geschäftsführer Daniel Arni. Die Fondssuisse-Beiträge würden letztlich auch die Kantone entlasten, die bei Grossereignissen zusätzlich öffentliche Mittel zur Verfügung stellen. Seit dem Jahr 2000 bis Ende 2016 hat Fondssuisse gemäss Arni Beiträge in der Höhe von knapp 100 Millionen Franken an Betroffene geleistet. Rund die Hälfte sind auf Schäden des Sturms «Lothar» zurückzuführen. In den letzten 20 Jahren waren 1999 «Lothar» und 2005 das Hochwasser die grössten und bekanntesten Ereignisse. (mim)

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