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ENTSCHÄDIGUNG: Verdingkinder: Novartis mauert

An Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sind Medikamententests durchgeführt worden. Im Fokus steht Novartis.
Sermîn Faki
Aufnahme eines Verdingkindes waehrend der Arbeit, aufgenommen im Jahr 1945. (Bild: Keystone / Archiv)

Aufnahme eines Verdingkindes waehrend der Arbeit, aufgenommen im Jahr 1945. (Bild: Keystone / Archiv)

Auch die Pharma-Industrie soll einen «namhaften Beitrag» in den Soforthilfefonds für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zahlen. Das fordern die Opfervertreter.

Der Basler Novartis-Konzernist dazu momentan nicht bereit, wie er auf Anfrage der «Zentralschweiz am Sonntag» schreibt. Man wolle erst einmal die historischen Fakten klären, wie ein Sprecher ausrichtet. Bis wann und durch wen dies geschehen soll und ob Novartis, sollten sich die Vorwürfe bestätigen, Geld geben wird, sagt der Konzern nicht. Novartis steht in besonderer Verantwortung, weil seine Vorgängerunternehmen – J. R. Geigy AG und Ciba-Geigy – bis an zwangspsychiatrisierten Kindern und Jugendlichen Medikamententests durchführen liessen, wie Dokumente nahelegen. Ein Teil dieser Medikamente haben später als Antidepressiva für Milliardenumsätze gesorgt.

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