ERMITTLUNGEN: Schweiz blockiert Berlusconi-Gelder

Nichts als Ärger: In Italien droht Berlusconi das politische Aus. In der Schweiz muss er um Millionen seines Konzerns bangen.

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Er mag schon gar nicht mehr zusehen. Silvio Berlusconi hat nicht nur in Italien, sondern auch in der Schweiz Probleme. (Bild: Keystone)

Er mag schon gar nicht mehr zusehen. Silvio Berlusconi hat nicht nur in Italien, sondern auch in der Schweiz Probleme. (Bild: Keystone)

Silvio Berlusconi kämpft am nächsten Dienstag vor dem Kassationsgericht in Rom um sein politisches Überleben. Unterdessen hat im Ringen um 118 Millionen Dollar, die wegen einer Affäre um Berlusconis Mediaset-Konzern seit acht Jahren auf UBS-Konten in der Schweiz gesperrt sind, eine neue Runde begonnen. Das Bundesstrafgericht hiess im letzten April Rekurse der Kontoinhaber teilweise gut und wollte rund 30 Millionen freigeben. Nach Rücksprache mit der italienischen Justiz, die die Schweiz um Rechtshilfe ersucht hatte, bestätigte die Bundesanwaltschaft aber die Sperre. Gegen diesen Entscheid haben die Kontoinhaber erneut rekurriert, wie das Bundesstrafgericht auf Anfrage der «Zentralschweiz am Sonntag» bekannt gab. Die Richter in Bellinzona müssen also noch einmal entscheiden.

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