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EUROPA: Tausende Haushalte ohne Strom

Das Tief Burglind hat in Europa orkanartige Böen von mehr als 120 Kilometern pro Stunde gebracht: Das Sturmtief traf am Mittwoch mit Wucht auf mehrere Bundesländer Deutschlands sowie auf Frankreich und Grossbritannien. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen behinderten am Morgen etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern den Verkehr. Auch über andere Länder brauste das Tief hinweg. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt.

Auch in anderen europäischen Ländern sorgte das Tief – dort heisst es Eleanor – für Behinderungen. Der Luftverkehr an den Flughäfen Basel-Mulhouse-Freiburg und Strassburg im Elsass wurde vorübergehend eingestellt. Der Regionalverkehr im Elsass wurde als Vorsichtsmassnahme eingestellt. In Deutschland waren Strassen blockiert und der Regional- und Fernverkehr der Bahn gestört.

Skifahrer von Baum erschlagen

Ein Regionalzug in Selm im Münsterland prallte am Morgen gegen einen entwurzelten Baum. Der Zug sei teilweise aus den Schienen gesprungen, verletzt worden sei aber niemand, sagte ein Bahnsprecher. Im Fernverkehr gab es Einschränkungen auf den Strecken Köln–Bonn, Köln–Aachen, Aachen–Krefeld, Kaiserslautern–Ludwigshafen und Köln-Niederlahnstein, wie die Bahn mitteilte.

Auch Frankreich wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Sturm verursachte Stromausfälle in 200000 Haushalten. Betroffen war vor allem der Norden und Nordosten des Landes von der Normandie bis nach Lothringen, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte. In den Alpen wurde ein Skifahrer auf einer Piste von einem Baum erschlagen.

Auch in Teilen Grossbritanniens und Irlands richtete der Sturm in der Nacht grosse Schäden an. Wie die BBC berichtete, wurde ein Mann in Wales verletzt, als ein Baum auf sein Auto stürzte. Mehr als 12000 Haushalte in Nordirland waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Stundenkilometern traf der Sturm auf Irland. Dort waren 27000 Haushalte vorübergehend ohne Strom.

«Burglind» sorgte auch in den Niederlanden für Verkehrsprobleme. Auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden 200 Flüge gestrichen. (sda)

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