Wahlen 2011

EVP tritt mit breiter Palette an Wahlthemen an

Die Evangelische Volkspartei will bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst Fraktionsstärke erreichen. Neben den zwei Bisherigen aus den Kantonen Bern und Zürich erhofft sich die EVP Sitzgewinne im Baselbiet und in den Kantonen Aargau und Thurgau.

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Lilian Studer, Grossrätin, Maja Ingold, Nationalrätin, Heiner Studer, Parteipräsident, Marianne Streiff-Feller, Nationalrätin und Roland Bialek, Grossrat (v.l.n.r.)

Lilian Studer, Grossrätin, Maja Ingold, Nationalrätin, Heiner Studer, Parteipräsident, Marianne Streiff-Feller, Nationalrätin und Roland Bialek, Grossrat (v.l.n.r.)

Keystone

In diesen Kantonen gebe es aufgrund günstiger Listenverbindungen durchaus Chancen auf ein Mandat, teilte die EVP am Montag anlässlich ihres Wahlkampfauftaktes in Bern mit. Ihre beiden bisherigen Nationalrätinnen Maja Ingold (ZH) und Marianne Streiff-Feller (BE) kandidieren ausserdem für den Ständerat.

Im Kanton Basel-Landschaft spannt die Partei mit der BDP, der CVP und der glp zusammen, im Thurgau geht sie eine Listenverbindung mit der BDP, der EDU und der glp ein. Insgesamt tritt die EVP in 14 Kantonen auf 19 Listen mit rund 260 Kandidierenden an und hofft auf fünf Mandate im Nationalrat, um eine eigene Fraktion zu bilden. Das Wahlbudget der EVP Schweiz beträgt rund 250'000 Franken.

Mit sechs Wahlkampfforderungen deckt die EVP eine breite Palette an Themen ab, um möglichst viele Wählerinnen und Wähler zu gewinnen. So wirbt die Mittepartei mit den Forderungen: Religionsfreiheit für alle, Weg mit der Ehestrafe, Wir dulden keine Schulden, Prämienwachstum stoppen, Energieverbrauch verringern und Armut weltweit halbieren.