Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Externe Evaluation bestätigen: Deza-Projekte tragen zur Gleichstellung der Geschlechter bei

Die Entwicklungsprojekte des Bundes tragen zur Gleichstellung der Geschlechter bei. Zu diesem Schluss kommen externe Evaluationen. Die wirtschaftliche und politische Stellung der Frauen wurde gestärkt, die Gewalt gegen Frauen konnte punktuell reduziert werden.
Nicaragua: Eine Frau giesst frisches Wasser in einen Eimer, welches sie aus ihrem Ziehbrunnen geholt hat. Zentralamerika ist eine Schwerpunktregion der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit der DEZA. (Bild: KEYSTONE/Yoshiko Kusano, 8. Juni 2006)

Nicaragua: Eine Frau giesst frisches Wasser in einen Eimer, welches sie aus ihrem Ziehbrunnen geholt hat. Zentralamerika ist eine Schwerpunktregion der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit der DEZA. (Bild: KEYSTONE/Yoshiko Kusano, 8. Juni 2006)

Die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauen seien für die Entwicklungszusammenarbeit zentral, schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Mitteilung. Deshalb setze sich die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) systematisch dafür ein.

Die am Freitag veröffentlichten Berichte zeigen anhand von Beispielen, welche Fortschritte erzielt werden konnten. In Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo ist die geschlechtsbezogene Gewalt dank einem Unterstützungsprogramm unter Einbezug von Männern und Frauen zurückgegangen.

In Afghanistan konnten Bäuerinnen dank Kursen in Hühner- und Ziegenhaltung ihr Einkommen steigern. Und in Albanien spielen Frauen in der Politik dank einem Programm eine grössere Rolle als früher.

Von den rund 1'383 Millionen Franken, die 2017 für bilaterale Zusammenarbeit ausgegeben wurden, sind gut zwei Dritte für Projekte eingesetzt worden, die sich positiv auf die Gleichstellung auswirken. Am besten wirkten jene Projekte, deren Hauptziel es war, einen Beitrag zur Verbesserung der Gleichstellung zu leisten.

50 Prozent der untersuchten Deza-Projekte trugen zu einer besseren Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen bei, 40 Prozent leisteten einen Beitrag zur Reduktion der Gewalt, 30 Prozent trugen zur wirtschaftlichen Stärkung der Frauen bei. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.