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FACEBOOK: Facebook: Oberster Datenschützer warnt Lehrer

Soziale Netzwerke gehören heute zum Alltag – auch an Schulen. Bildungsexperten freut das, Datenschützer raten nun aber zu Vorsicht.
Red
Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür mahnt zur Vorsicht. (Bild: Keystone)

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür mahnt zur Vorsicht. (Bild: Keystone)

Jede Schule, die etwas auf sich hält, hat heute ein eigenes Facebook-Profil. Lehrer nutzen das soziale Netzwerk, um an Hausaufgaben zu erinnern, Schüler melden sich via Facebook vom Unterricht ab. Soziale Netzwerke sind auch an Schulen nicht mehr wegzudenken. Pädagogen begrüssen diese Entwicklung: «Facebook ist Realität», sagt Urs Utzinger, Co-Leiter des Zentrums Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Darum ginge es auch Schulen etwas an. Er fordert Lehrer daher auf, sich eigene Profile anzulegen. «Man sollte die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind.

«Das ist heikel»

Bei Datenschützern kommt die Nutzung von Facebook an Schulen hingegen schlecht weg. «Facebook in der schulischen Kommunikation einzusetzen ist heikel», sagt Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». «Wenn Lehrer und Schüler voneinander wissen, mit wem sie befreundet sind, was sie erleben und wie sie sich privat äussern, kann das problematisch sein», so Thür.

Als besonders heikel beurteilen Datenschützer jene Netzwerke, deren Server in den USA stehen. Das sehen auch andere Datenschützer so. «Der amerikanische Datenschutz ist aus Schweizer Sicht nicht ausreichend», sagt der Berner Datenschutzbeauftragte Markus Siegenthaler. Man müsse sich bewusst sein, dass die nach schweizerischem Recht verlangte Vertraulichkeit fehle.

Thür mahnt daher zu Zurückhaltung – etwa, wenn Schulen Bilder von Schülern aufs Netz stellen. Die Eltern müssten vorgängig über die Aktivitäten auf Facebook informiert werden. und – zumindest bei minderjährigen Schulkindern – ihre Einwilligung geben.

Dies geschieht heute aber bei längst nicht allen Schulen, wie eine Umfrage der «Zentralschweiz am Sonntag» zeigt.

Andere Länder sind bereits weiter: So ist es Lehrern in verschiedenen deutschen Bundesländer verboten, soziale Netzwerke für die dienstliche Kommunikation zu nutzen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.

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