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«Fairer Kompromiss»

Die Reform der Altersvorsorge hat die bürgerlichen Parteien tief gespalten. Jene Kräfte, welche die Lösung des Parlaments unterstützen, haben gestern in Bern für die Abstimmungsvorlage geworben. Sie sehen darin einen fairen Kompromiss. Der Berner Nationalrat und BDP-Vizepräsident Lorenz Hess erinnerte daran, dass der AHV aufgrund der demografischen Entwicklung ein Milliardenloch drohe. Auch die 2. Säule sei wegen des hohen Umwandlungssatzes nicht mehr stabil. Um die Renten zu sichern, habe das Parlament eine ausgewogene Finanzierung beschlossen, sagte Hess.

Die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel sagte vor den Medien, in den letzten 20 Jahren sei keine Reform der Altersvorsorge gelungen. «Wir können uns keine Weiterführung des Reformstaus leisten», sagte sie. Die CVP-Fraktion hatte der Vorlage im Parlament zusammen mit SP, Grünen und BDP zum Durchbruch verholfen. Die Grünliberalen schlugen sich erst kurz vor der Schlussabstimmung ins Ja-Lager. (sda)

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