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FDP-Präsidenten wollen Rentenreform bekämpfen

Abstimmung Widerstand gegen die Reform der Altersvorsorge gibt es von links und rechts. Die kantonalen FDP-Präsidenten haben am Montag einstimmig beschlossen, den Delegierten im Juni die Ablehnung der Vorlage zu beantragen; dies teilte die Partei mit. Die FDP habe sich stark für eine Lösung eingesetzt, welche die Bezeichnung «Reform» verdiene. Das Parlament habe stattdessen einen Ausbau der AHV beschlossen, der diese mittelfristig «ruinieren» werde.

Die Kantonalpräsidenten erteilten der FDP den Auftrag, umgehend mit den Vorbereitungen für eine Gegenkampagne zu beginnen. Wie sich die Wirtschaft engagiert, ist noch offen. Der Gewerbeverband fasst seine Parole am 26. April. Direktor und FDP-­Nationalrat Hans-Ulrich Bigler rechnet eher mit einem Nein. Das Volk entscheidet am 24. September. GLP-Vizepräsidentin Kathrin Bertschy tendiert ebenso dazu, den Delegierten ihrer Partei die Nein-Parole zu beantragen, wie sie auf Anfrage sagte. Die Rentenreform enthalte auch positive Elemente, sei für junge und kommende Generationen aber nicht tragbar. Im Parlament stimmte die GLP trotz Kritik am Schluss für die Vorlage, damit das Volk das letzte Wort hat. (tga)

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