FIFA: Fifa-Skandal: 17 neue Verdachtsfälle

Mehr als ein Dutzend neue Geldwäscherei-Verdachtsmeldungen sind in den letzten Wochen an die Bundesanwaltschaft weitergeleitet worden.

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Ein Bild, das um die Welt ging: Am frühen Morgen des 27. Mai 2015 werden ranghohe Fifa-Funktionäre von der Polizei in Zürich abgeführt. (Bild: Keystone)

Ein Bild, das um die Welt ging: Am frühen Morgen des 27. Mai 2015 werden ranghohe Fifa-Funktionäre von der Polizei in Zürich abgeführt. (Bild: Keystone)

Ein Jahr nach dem Platzen des Korruptionsskandals bei der Fifa steht das von den USA angestrengte Auslieferungsverfahren vor dem Abschluss. Der frühere Präsident des nicaraguanischen Fussballverbands, Julio Rocha, wird als letzter der neun in der Schweiz verhafteten Fifa-Funktionäre demnächst in die USA ausgeliefert. Dies, nachdem das Bundesgericht eine Beschwerde Rochas in letzter Instanz abgewiesen hat. Nach wie vor im vollen Gang sind hingegen die Straf- und Rechtshilfeverfahren in der Fifa-Affäre.

Wie die «Zentralschweiz am Sonntag» erfuhr, sind in den letzten Wochen 17 neue Geldwäscherei-Verdachtsmeldungen an die Bundesanwaltschaft (BA) weitergeleitet worden. Zudem haben Venezuela, Peru und Kolumbien die Schweiz um Rechtshilfe ersucht. Allein in die USA hat das Bundesamt für Justiz in den vergangenen Monaten Bankunterlagen übermittelt, die einem Umfang von Hunderten von Bundesordnern entsprechen. Die Fifa-Untersuchungen kamen im April zudem bei einem weiteren Treffen zwischen der US-Justizministerin Loretta Lynch und Bundesanwalt Michael Lauber in Washington zur Sprache, wie die BA bestätigte.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie als Abonnent/in in der «Zentralschweiz am Sonntag».

bpp