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Firmen senken Zuckergehalt

Nahrungsmittel Man mische 100 Gramm Frühstücksflocken in gleich viel Joghurt – und schon hat man die Hälfte der täglich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Zuckermenge konsumiert. Der Bund und Lebensmittelhersteller wollen bei diesen Produkten deshalb mit vereinten Kräften den Zuckergehalt senken (siehe Text oben). Sie haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben.

Die grösste Herausforderung lautet: Man darf nur so viel weniger Zucker beifügen, dass es die Konsumenten nicht merken – und die Produkte immer noch mögen. Eine Umfrage bei diversen Lebensmittelherstellern zeigt, dass diese schon seit einiger Zeit Forschung betreiben, damit weniger Zucker auf den Teller gelangt. Der Milliardenkonzern Nestlé hat um Beispiel zwischen 2014 und 2016 den Zuckergehalt in allen Früchtejoghurts um zehn Prozent reduziert. Bis 2020 soll er um weitere zehn Prozent sinken, wie Sprecherin Marianna Fellmann sagt. Entsprechende Reduktionserfolge kann Nestlé auch bei Frühstücks-Cerealien aufweisen.

Coop verbannte Choco Balls aus seinen Regalen

Auch Coop will bis Ende 2017 den Zuckergehalt in Joghurts und Cerealien weiter drosseln. In einem ersten Schritt hat Coop letztes Jahr bereits in 100 Eigenmarkenjoghurts den Zuckergehalt reduziert. Drei Cerealienprodukte (Sweet Pops, Choc Chips und Choco Balls) wurden ersatzlos und als Sofortmassnahme aus dem Sortiment genommen.

Die Migros senkt den Zuckergehalt in Joghurts und Cerealien seit 2011, die Zusammenarbeit mit dem Bund hat den entsprechenden Aktivitäten zusätzlichen Auftrieb verliehen.

Auch der Luzerner Milchverarbeiter Emmi ist auf Kurs. In den letzten fünf Jahren hat er den Zuckergehalt je nach Joghurtsorte zum Teil um mehr als zehn Prozent reduziert. (kä)

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