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Reichensteuer: Fribourg und Bellinzona locken

(rit) Basel erhöht die Steuern für Einkommen über 200000 Franken auf 28 Prozent und Einkommen ab 300000 Franken auf 29 Prozent. Bisher galt ein Tarif von 26 Prozent. Lohnt es sich nun für reiche Basler wegzuziehen? Es kommt darauf an, wie viel man verdient und für welchen Betrag man bereit ist umzuziehen.

Nehmen wir das Beispiel eines alleinstehenden Steuerzahlers mit 350000 Franken Einkommen. Bisher zahlte er 83000 Franken Kantons- und Gemeindesteuern. Wegen der neuen Topverdienersteuer muss er dem Fiskus zusätzliche 4000 Franken abliefern. Schon vor der Reform waren laut Berechnungen des VZ Vermögenszentrums 16 Kantonshauptorte günstiger als Basel. Darunter etwa Zug, Luzern, St. Gallen oder Aarau. Mit dem neuen Regime lohnt es sich nun zusätzlich, nach Fribourg und Bellinzona zu ziehen.

Eingesessene Basler werden sich kaum für Geld dorthin locken lassen. Doch wie sieht es mit Millionären aus? Nehmen wir das Beispiel einer alleinstehenden Einkommensmillionärin. Bisher bezahlte sie 252000 Franken Steuern in Basel. Neu sind es 275500 Franken. Vor der Reform lockten 17 Kantonshauptorte mit tieferen Steuern. Nun sind es 21. Zöge sie etwa nach Zug um, würden sich die Steuern auf 108800 Franken mehr als halbieren. Nur Bern, Liestal, Lausanne und Genf sind teurer.

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