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GENF: IKRK-Chef kritisiert Konkurrenzkampf der Hilfswerke

Gerangel statt schnelle Hilfe: IKRK-Chef geht mit der Politik von zahlreicher Hilfswerke hart ins Gericht.
Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes bergen in Tacloban auf den Philippinen nach dem Sturm «Haiyan» ein Opfer aus den Trümmern. (Bild: EPA/Nic Bothma)

Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes bergen in Tacloban auf den Philippinen nach dem Sturm «Haiyan» ein Opfer aus den Trümmern. (Bild: EPA/Nic Bothma)

Seit Juli 2012 steht der dem Internationalen Roten Kreuz vor: Peter Maurer (57), gebürtiger Berner und ehemaliger Staatssekretär im Departement für auswärtige Angelegenheiten. Im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» hält er mit Kritik an den Machenschaften vieler Hilfswerke nicht zurück. «Was mir zu schaffen macht, ist das Verhältnis zwischen einzelnen humanitären Organisationen. Sie konkurrenzieren sich sehr oft, zeigen sich wenig solidarisch, und ihre Aktionen sind deshalb oft auch zu wenig ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Opfer», sagt er.

Skeptisch ist er bezüglich Syrien. «Wir sehen in Syrien kein Licht am Ende des Tunnels», sagt Maurer. «Jede Art von medizinischer Unterstützung, die wir einer Partei geben, wird von der anderen als Militärhilfe an den Feind ausgelegt.» Dies macht das Arbeiten in Syrien fast unmöglich. Auch der Besuch von Gefangenen, eine weitere Kernaufgabe des IKRK, ist in Syrien seit zwei Jahren nicht mehr möglich.

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